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Zur Feierstunde erschienen zahlreiche Unterstützer, Förderer und Weggefährten aus zwei Jahrzehnten in der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid. Foto: Lara Stockschläder

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Den Patienten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Handels stellen – dieses Ziel verfolgt seit nunmehr 20 Jahren das Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) am Klinikum Lüdenscheid. Seit zwei Jahrzehnten beraten dort Pflegeexperten mit viel Engagement Menschen aus der Region über pflegerische und gesundheitsfördernde Themen und befähigen diese somit, eigene Entscheidungen zu treffen, die die Lebensqualität sichern und steigern können. Zentrale Beratungsschwerpunkte des PIZ sind Themen der Gesundheitsförderung, der Krankheitsvermeidung und -bewältigung sowie Patientenrechte und Patientenschutz.

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Dieses besondere Angebot gibt es aktuell nur in 20 von insgesamt 2.000 Krankenhäusern in Deutschland. Entsprechend stolz sind die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken auf ihr PIZ. Zur Feierstunde kamen kürzlich viele Unterstützer, Förderer und Weggefährten aus zwei Jahrzehnten in der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid zusammen, um die Arbeit des PIZ zu würdigen. So hatten sich unter die rund 70 geladenen Gästen, die Steffen Kusserow, Prokurist der Märkischen Kliniken, stellvertretend im Namen der Geschäftsführung begrüßte, beispielsweise die ehemaligen Pflegedirektoren Karlfried Hadem und Thomas Ruhrmann, sowie Ralf Siegel und Prof. Dr. Wilfried Schnepp von der Universität Witten Herdecke, gemischt.

Besonders freuten sich alle Anwesenden über die Vorträge von Prof. Dr. Angelika Zegelin und Johanna Gossens, Pflegewissenschaftlerin und langjährige Mitarbeiterin der Märkischen Kliniken. Beide Wissenschaftlerinnen stellten die Patientenedukation und deren verschiedenste Möglichkeiten zur Unterstützung von Patienten und deren Angehörige bei der Krankheitsbewältigung, als Grundgedanken des PIZ in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Dass diese Unterstützung bei der Bewältigung von chronischen Erkrankungen und Einschränkungen auch heute noch im Alltag eine große Rolle spielt, wissen Heike Stroot und Silvia Apel nur zu gut. Tagtäglich haben sie ein offenes Ohr für die Menschen der Region und tragen mit ihrem großen Engagement maßgeblich dazu bei, dass sich das PIZ als verlässliche Anlaufstelle in Lüdenscheid etabliert hat und ein besonderes Qualitätsmerkmal des Klinikums darstellt. Dafür dankte Pflegedirektorin Dagmar Keggenhoff den beiden im Namen der Märkischen Kliniken ganz herzlich.



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Dem feierlichen Anlass entsprechenden hatte Kerstin Wirth, ebenfalls Pflegewissenschaftlerin an den Märkischen Kliniken und Organisatorin der Veranstaltung, auch für das passende Rahmenprogramm zum Jubiläum gesorgt. So trat neben den zwei Abiturientinnen Miriam Margeit und Verena Schumacher der Musikschule Lüdenscheid, die drei klassische Stücke auf der Klarinette vortrugen, auch der im Herbst vergangenen Jahres gegründete Mitarbeiterchor der Märkischen Kliniken auf und lud alle Gäste zum Mitsingen ein.

Da ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des PIZ Lüdenscheid in der Schulung und Beratung rund um die Themen Gesundheit, Krankheit, Prävention und Pflege zuhause besteht, freut sich das Team des PIZ, im Rahmen des Jubiläumsjahrs alle Interessierten zu drei besonderen Jubiläumsveranstaltungen einzuladen. Los geht es am Montag, den 24. Juni 2019, mit der ersten Veranstaltung zum Thema “Hilfsmittel”. In Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Selimed aus Meinerzhagen stellt Pflegeexpertin Silvia Apel von 12 bis 17 Uhr im Foyer des Klinikums Lüdenscheid viele Hilfsmittel vor, die zum Beispiel das Treppensteigen oder andere Alltagssituationen erleichtern und lädt alle Besucher ein, die Hilfsmittel direkt vor Ort selbst auszuprobieren.

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