Das Schauspiel "Spatz und Engel" wird am 23. Oktober im Kaisergarten aufgeführt. In den Hauptrollen sind Susanne Rader als Marlene Dietrich und Heleen Joor als Edith Piaf zu sehen. Foto: Helmut Seuffert

Neuenrade. Im Kulturprogramm der Stadt Neuenrade steht für Samstag, 23. Oktober, das Schauspiel “Spatz und Engel” im Kalender. Der Kartenvorverkauf für den Theaterabend im Kaisergarten läuft.

Nach der langen Zeit, in der wegen der Coronavirus-Pandemie keine Kulturveranstaltungen durchgeführt wurden, fand vor kurzem mit riesigem Erfolg das Konzert „Drei Freunde – Drei Tenöre“ im Kaisergartensaal statt. Die Kulturverantwortlichen hatten bewusst nur den halben Saal mit Publikum besetzt, um in Erfahrung zu bringen, wieviel Zeit die Überprüfung der 3-G-Regel in Anspruch nimmt und ob sich alle coronakonform verhalten. Das Fazit: Alles hat wunderbar funktioniert, und die Besucher waren sehr diszipliniert.

Es gibt auch wieder Tageskarten

Daher hat man entschieden, bei der nächsten Veranstaltung nicht nur die Abonnenten in den Saal einzulassen, sondern ab sofort auch Tageskarten zum Preis von 15,00 € für Erwachsene und 11,00 € für Jugendliche, Schüler und Schwerbehinderte an der Bürgerrezeption im Neuenrader Rathaus (Tel. 02392/6920) zu verkaufen.

Es handelt sich um das hochkarätige Schauspiel mit Musik „Spatz und Engel“, das am Samstag, 23.10.2021, 19.30 Uhr, aufgeführt wird. In den Hauptrollen sind Susanne Rader als Marlene Dietrich und Heleen Joor als Edith Piaf zu sehen.

Das Stück: Edith Piaf und Marlene Dietrich, zwei Göttinnen im Olymp des Chansons, die gegensätzlicher kaum sein könnten, begegneten sich 1948 in New York und schlossen abseits von Presse und Öffentlichkeit Freundschaft. „Der Spatz von Paris“ und „Der blaue Engel“ – zwei kapriziöse Diven verbanden überragende künstlerische Erfolge und private Skandale.

Der szenisch-musikalische Reigen mit Welterfolgen wie „La vie en rose“, „Je ne regrette rien“ oder „Frag nicht, warum ich gehe“ und „I wish you love“ entführt in eine Epoche des klassischen Chansons voller Eleganz, Leidenschaft und Melancholie, und er riskiert einen Blick durchs Schlüsselloch, denn bis heute kann niemand mit letzter Gewissheit sagen, ob das Verhältnis der beiden ungleichen Freundinnen rein platonischer Natur war.

Die Geschichte von „Spatz und Engel“ wird musikalisch nicht nur untermalt, sondern dank der dramaturgisch durchdachten Auswahl glänzend live präsentierter Hits auch äußerst raffiniert gesanglich weitererzählt.

Für die beiden Vollblutschauspielerinnen Rader und Joor bietet das Stück Paraderollen.
Überall, wo das Schauspiel bisher aufgeführt wurde, gab es stehende Ovationen.

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