Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte beginnt seine Festrede. Bild: ©Stadt Plettenberg

Plettenberg. Endlich geht es los! Pünktlich um 18:30 Uhr beginnt Bürgermeister Ulrich Schulte am DonnerstagAbend mit seiner Rede zur feierlichen Eröffnung der Plettenberger Woche, im Jahr des 625. Stadtjubiläums der VierTälerStadt.

Zugegen ist auch die Delegation der thüringischen Partnerstadt Schleusingen, angeführt von Bürgermeister André Henneberg unter den Gästen sind zudem der CDUBundestagsabgeordnete Paul Ziemiak und der CDULandtagsabgeordnete Matthias Eggers, natürlich neben vielen Plettenberger Bürgerinnen und Bürgern.

Heute sind es 32 Jahre Städtepartnerschaft mit der Stadt Schleusingen. 32 ist ein etwas ungewöhnliches Jubiläum., erklärt Schulte zu Beginn seiner Festrede. 2020 wäre das runde Jubiläum gewesen, doch Corona kam dazwischen. Nun sei es eben 30+2, was aber passend sei, da sich die Städtepartnerschaft nun auch mit dem 625. Jubiläum Plettenbergs verbinden lasse.

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Derzeit haben viele Kreise und Städte runde oder fast runde Partnerschaftsjubiläen. Da müssten sich vielleicht Mulder und Scully von Akte X drum kümmern., scherzt Schulte. Natürlich liege es an den direkt nach der Wende geknüpften Partnerschaften zwischen Ost und West. So, wie bereits 1988 bei den ersten Versuchen noch vor dem Mauerfall zwischen Schleusingen und Plettenberg eine Partnerschaft zu gründen. Doch erst 1989 klappt das dann.

Es sei auch falsch, jetzt, lange nach der Wende, diese innerdeutschen Partnerschaften ruhen zu lassen. Das wäre, als würde man nach dem Ende der Schulzeit dem besten Klassenkameraden sagen <<Du, wir sind keine Freunde mehr.>> Die Hoffnung sei, dass es weitere 30 Jahre und mehr Städtepartnerschaft werden.

Nach dem Bürgermeister der VierTälerStadt übernimmt André Henneberg das Rednerpult. Er beginnt seine Festrede mit dem Zitat: Partnerschaften sind ein Kapital, das die Zinsen Freundschaft und Verständigung trägt. Auch er spricht einige Punkte

Schleusingens Bürgermeister André Henneberg überreicht symbolisch einen
Städtepartnerschaftsbaum an Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte. Bild: ©Stadt Plettenberg

seines Vorredners kurz auf und bestärkte diese, wie eben die Wichtigkeit der Partnerschaft zwischen seiner Stadt Schleusingen und unserem Plettenberg. Henneberg betont: Damals, wie heute, gehe es um Erfahrungsaustausch, entstandene Freundschaften und das Miteinander der Menschen in den Partnergemeinden. Die
Partnerschaft solle intensiviert werden.

Abschließend überreichte Schleusingens Bürgermeister André Henneberg seinem Amtskollegen Ulrich Schulte symbolisch einen noch zu pflanzenden Baum, mit den Worten: „Möge unsere Städtepartnerschaft wachsen, wie ein Baum.“ Wo der Feldahorn gepflanzt werde, sollen sich die Plettenberger gern selbst aussuchen. Auf dass er seine Wurzeln schlage.

Anschließend trägt der stellvertretende Verwaltungsleiter Matthias Steinhoff noch die Grußworte des bekannten Ostdeutschen Pfarrers, Bürgerrechtlers und Oppositionellen Rainer Eppelmann vor. Neben der Wichtigkeit der Städtepartnerschaften als Band zwischen den Menschen, richtete Eppelmann seinen Blick auf den Überfall Russlands auf die Ukraine. Denn dies zeige, wie wichtig noch heute der Austausch zwischen den Menschen sei: „Es lohnt sich genau hinzuschauen und unsere eigenen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, im Austausch zu bleiben und gemeinsam zu schätzen, zu feiern und sich daran zu erinnern, was bis 1989 nicht möglich war.“

Fulminant abgerundet wird der Festakt an diesem Abend mit dem Konzert der jungen Bläserphilharmonie NRW, mit ihrem bombastischen Programm „Fast and Furious“. Alles in Allem also ein mehr als gelungener Auftakt in die verlängerte Jubiläums-Plettenberger-Woche.

Die junge Bläserphilharmonie NRW präsentiert ihr Programm „Fast and Furious“. Bild: ©Stadt Plettenberg

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