Start Heitmanns Musikecke ZOFF rocken den Hohenlimburger Werkhof

ZOFF rocken den Hohenlimburger Werkhof

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Eric Clapton hat es getan. Peter Maffay auch. Und auch REM. Und nun haben auch sie es getan. Nach 40 Jahren ihres Schaffens: Zoff. Zoff gab sich im Hohenlimburger Werkhof die Ehre, 25 Stücke ihrer Karriere ohne Strom, also unplugged, darzubieten.

Was für viele, vor allem beim ersten Gedanken an die Hymne „Sauerland“, ein wenig befremdlich schien, entpuppte sich schnell als probates Mittel, dem Publikum in anderer Art und Weise ordentlich einzuheizen. Auch wenn dies im Verlauf der Jahrzehnte mitgewachsen ist und eher zum Zuhören denn zum Ausrasten angerückt war, konnte der Sänger Reiner Hänsch dieses sofort in seinen Bann ziehen. Wie in seinen Büchern leitete er einige Stücke ein, stets mit einem Augenzwinkern auf das Sauerland oder auch Hagen, je nach dem, wie es grade passte. Daneben präsentierte die Band, die teilweise mit neun Personen auf der Bühne stand, Stücke aus dem neuen Album. Größten Zuspruch fanden aber natürlich die alten Gassenhauer, die zumindest eine Generation geprägt haben.

Beschrieben die Männer und die Dame zunächst noch ihr Kaff zum Start, dauerte es nicht lange bis bei weiteren Songs wie „Kein Geld“, „Faxen machen“, „Auf Kuba“ oder „Letmathe“ lauthals mitgesungen wurde, vor allem als Letmathe auf mehrere Orte der näheren Umgebung umgedichtet wurde.

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Highlights, dies überrascht nicht, waren zum Ende hin natürlich „Hundertmark“ und „Sauerland“. Hier wurde deutlich, zu was auch die Generation Ü50 stimmungsmäßig noch in der Lage ist.

Was blieb war die Erkenntnis, das Zoff einen klugen Schachzug getan hat, indem sie diese Art des Konzerts wählten. Unzufriedene Gesichter gab es keine, im Gegenteil.

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