Zusammen mit dem Kirchenmusiker und Mediziner Charles Christian Adarkwah übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer moderne Kirchenlieder ein. Foto: Wolfgang Teipel

Nach der zweijährigen Corona-Zwangspause trafen sich 56 Diakonie-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Klausurtagung im „Landhaus Nordhelle“.

Meinerzhagen/Kirchenkreis. „Alles kann, nichts muss“ – ein schönes Motto für einen Mitarbeitenden-Klausur. Die ehemalige Tagungs- und Begegnungsstätte „Haus Nordhelle“ (heute „Landhaus Nordhelle“) im Meinerzhagener Ortsteil Valbert war dafür exakt der richtige Ort. Hier waren 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg für einen Tag unter sich. Zeit zum Entspannen, Zeit für Gespräche und Zeit für die Auffrischung alter Kontakte. Immerhin hatte es aufgrund der Corona-Pandemie zwei Jahre lang kein solches Treffen für Beschäftigte des Diakonischen Werkes gegeben.

Gemeinsam auf dem Weg sein

„Gemeinsam auf dem Weg sein“, dieses Gefühl sollten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abseits der täglichen Arbeitsroutine und des allgegenwärtigen Stresses wieder einmal erleben.

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Diakoniepfarrer Volker Bäumer stimmte die Frauen und Männer bei einem Gottesdienst auf die Tagung ein. „Grau is’ im Leben alle Theorie – aber entscheidend is’ auf’m Platz“, zitierte er den ehemaligen Fußballspieler und -trainer Adi Preißler. Das lasse sich sehr gut auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen. „Sie stehen mit ihrer Arbeit jeden Tag  auf dem Platz und werden so zum Gesicht des Diakonischen Werkes.“ Er erinnerte an den „Diakoniebefehl“ in der Bibel und sprach das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. „Der Ursprung der Diakonie liegt im Christentum.“

Im Workshop von Rendel Simon (links) und Heike Schaefer ging’s um persönliche Stärken und die Stärke der Diakonie. Foto: Wolfgang Teipel

Brauchen wir den christlichen Hintergrund?

Dieses Thema tauchte später in einem der Workshops wieder auf. Zusammen mit Pfarrer Volker Bäumer und Ioannis Mavroidopoulos beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den biblischen Grundlagen der Diakonie.
Im Mittelpunkt standen die Fragen: Brauchen wir den christlichen Hintergrund überhaupt und wenn ja warum und wofür?

In einem weiteren Workshop mit Rendel Simon und Heike Schaefer ging es um die individuellen Stärken der Beschäftigten und die Stärken der Diakonie. Außerdem gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frage nach, ob und wenn ja, wie sich die Arbeit im Diakonischen Werk von der Arbeit bei anderen Trägern unterscheide.

Ein dritter Workshop beschäftigte sich mit Fragen des betrieblichen Gesundheits-Managements und Arbeitsbedingungen, die gewährleisten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Rentenalter ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen erreichen.

Gesang und Gymnastik

Nach der Mittagspause sangen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Projektchor. Zusammen mit dem Mediziner und Kirchenmusiker Charles Christian Adarkwah übten moderne Kirchenlieder und ließen Klassiker wie „Yesterday“ und „Blowin‘ in the wind“ erklingen. Andere nahmen an einen Spaziergang mit Martina Gärtner vom Fitnessstudio „Feelgood“ teil. Anschließend entspannten sie sich bei Rückengymnastik.

Auch Klassiker wie „Yesterday“ oder „Blowin‘ in the Wind“ erklangen beim Workshop mit Charles Christian Adarkwah. Foto: Wolfgang Teipel

Auch der Ausklang orientierte sich am Motto „Alles kann, nichts muss“. Diakoniepfarrer Volker Bäumer lud als Grillmeister zur abschließenden gemütlichen Runde ein. Dabei kamen alle, ob Liebhaber deftigen Grillguts oder Vegetarier, gleichermaßen auf ihre Kosten.

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