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Julius Esser, Luise Frenzel, Marie Gdaniec und Johnny. Foto: Tim Liss/Lufre Photography/Martin Kretzschmann/Felix Kempter

Lüdenscheid. Am Freitag, 25. September, beginnt sie endlich, die neue WoW Poetry Slam Saison im Kulturhaus Lüdenscheid. Auf die 35. Ausgabe des beliebten Autor*innenwettstreits um die „Goldene Feder“ (designed von der Lüdenscheider Künstlerin Claudia Bäcker-Kirmse), mussten sich die Bergstäder*innen und das Team um Marian Heuser coronabedingt seit März gedulden. „Eine nervenaufreibende Zeit für uns alle, aber wir bleiben zuversichtlich und freuen uns, dass wir unser Zehnjähriges doch noch begehen können, wenn auch mit deutlich weniger Zuschauer*innen als geplant, so Heuser.

Marian Heuser moderiert die wilde Reise durch alle Spielarten den Bühnenliteratur. Foto: Anna-Lisa Conrad

Das neue Sicherheitskonzept des Kulturhauses Lüdenscheid sieht vor, dass alle Slam-Veranstaltungen fortan im großen Theatersaal stattfinden, da dort der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen, die nicht als Gruppe gebucht haben, problemlos eingehalten werden kann. Die maximale Auslastung beträgt je nach Buchungsverhalten somit zwischen 200 und 300 Zuschauer*innen, wo ursprünglich 660 Slamfans Platz fanden.

Wer aufgrund der ausgefallenen Show im März schon ein Ticket besitzt, wird gebeten sich umgehend beim Kulturhaus zu melden. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, aber die damals geltende, freie Platzwahl ist nicht mehr möglich. Alle Besitzer*innen müssen ihr Ticket daher neu ausstellen lassen. Dies ist ausschließlich an der Theaterkasse des Kulturhauses möglich. Die Öffnungszeiten lauten: Dienstag – Freitag von 10:00 – 13:00 & 16:00 – 19:00 Uhr, sowie Samstag von 10:00 – 13:00 Uhr.  Außerdem muss ein Registrierungsformular ausgefüllt und zur Veranstaltung mitgebracht werden. Dieses Formular und alle weiteren Infos zum Sicherheitskonzept stellt das Kulturhaus auf seiner Website zur Verfügung. Fragen zu den Tickets werden außerdem unter folgender Hotline beantwortet: 02351 / 17 12 99.

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Alternativ können die Märztickets auch auf den Team Slam am 14. November umgeschrieben werden, vorausgesetzt natürlich, das allgemeine Infektionsgeschehen lässt die Durchführung der Veranstaltung zu. Tickets, die weder im September noch im November genutzt werden, verfallen.

Alexander Bach, Julius Esser und Luca Swieter. Foto: Unterharnscheid Fotografie/Unterharnscheid Fotografie/Anna-Lisa Conrad

Zur 35. Auflage des Poetry Slams treten wieder unterschiedlichste wie vielversprechendste Bühnenautor*innen an, die die Zuschauer*innen auf eine wilde Reise durch alle Spielarten den Bühnenliteratur mitnehmen werden. Das Jubiläums-Lineup lautet wie folgt:

Johnny (Mettingen)

Johnny ist amtierender NRW-Vize-Meister im Poetry Slam und das, obwohl er erst seit zwei Jahren aktives Szenemitglied ist. Das machte ihn quasi über Nacht zum Shootingstar. Mit sprachlicher Finesse, einer ordentlichen Portion Humor sowie einer ausdrucksstarken Performance zieht er seine Zuhörer*innen gekonnt in den Bann.

Luca Swieter (Köln)

Luca Swieter ist seit 2013 als Poetry Slammerin aktiv. Luca war bereits Teilnehmerin der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften im U20 und Ü20 Bereich sowie mehrfache Finalistin der Nordrhein-Westfälischen Landesmeisterschaften. Außerdem ist sie Teil des ChaosLeseClubs, Aachens erfolgreichster (und einziger) Lesebühne.

Julius Esser (Brühl)

Julius Esser ist Dichter, Autor und Slam Poet aus Brühl. Mit seinen 29 Jahren blickt er bereits auf knapp 20 Jahre Bühnenerfahrung zurück, in denen er die unterschiedlichsten kleinkünstlerischen Genres bediente. Gewonnen hat er in den letzten Jahren zahlreiche bundesweite Poetry Slams und Kleinkunstshows. Was er macht, hat Kopf und Herz, aber vor allem die nötige Portion Humor und Bodenständigkeit.

Luise Frentzel (Bochum)

Luise Frentzel wurde noch ganz knapp vor der Wende in Arnstadt bei Erfurt in Thüringen geboren. Sie studiert trotz fortgeschrittenen Alters Kommunikationsdesign und plant, mit dem erworbenen Wissen und einem Cocktail aus tieffrequent vorgetragener Lyrik und Prosa die Welt zu verändern, oder sie zumindest ein bisschen freundlicher zu machen. Luise Frentzel ist seit über acht Jahren eine feste Größe der westdeutschen Slamszene, Gewinnerin zahlreicher Poetry Slams und hat inzwischen mehr als 200 Auftritte auf Slambühnen absolviert. Zurzeit lebt sie in Bochum.

Alexander Bach (Köln)

Alexander Bach wurde 1971 in Düsseldorf geboren. Er lebt in Köln als Autor, Spoken-Word-Performer und Literaturaktivist in der freien Kölner Literaturszene. Als Gentleman-Literaturagent moderiert er den Poetry Slam »The Word is not enough«. Mit seinen Texten, die allesamt eine humorvolle Melancholie durchweht, stand er 2018 bereits im Finale der NRW Meisterschaften in Lüdenscheid.

Marie Gdaniec (Düsseldorf)

Geboren in Krefeld, hat Marie Gdaniec es vor knapp zwei Jahren nach Düsseldorf verschlagen. Da macht sie jetzt was mit Medien und seit Herbst 2017 auch was mit Worten, unter anderem eben Poetry Slam. In relativ kurzer Zeit qualifizierte sie sich bereits mehrfach für die Teilnahme an den NRW Meisterschaften, bei denen sie es 2019 bis ins Finale schaffte.

Der Slam beginnt um 20 Uhr, die Einlasszeiten sind individuell und werden vom Kulturhaus, je nach Sitzplatz bestimmt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturhaus Lüdenscheid statt und wird präsentiert von der Sparkasse Lüdenscheid und den Lüdenscheider Nachrichten.

Wenige Resttickets für den WoW Poetry Slam #35 können ab Samstag, 19.09.2020 an der Theaterkasse des Kulturhauses erworben werden und kosten 14,30 € bzw. 9,90 € (inkl. Ticketinggebühr) für Schüler*innen und Student*innen. Telefonische Vorbestellungen sind unter der Nummer 02351/ 17 1299 möglich

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