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Pia Müller von der Wirtschaftsförderung (links), JuHa-Projektbetreuer Sven Junker (rechts) und die Auszubildenden freuen sich schon auf die ZAK Ausbildungsmesse am 19. September Foto: Marit Schulte/Stadt Lüdenscheid

Lüdenscheid. (PSL) In zwei Wochen, am Donnerstag, 19. September, präsentieren sich rund 90 Unternehmen und Handwerksbetriebe im Kulturhaus Lüdenscheid bei der 9. ZAK Ausbildungsmesse. Schülerinnen und Schüler aus Lüdenscheid haben in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Ausbildungsangebote der Unternehmen kennenzulernen.

„Wir sind wieder gut ausgebucht“, erklärt Dirk Aengeneyndt von der städtischen Wirtschaftsförderung, die gemeinsam mit dem Lüdenscheider Stadtmarketing die Ausbildungsmesse organisiert. Im Kern präsentieren sich Unternehmen aus Lüdenscheid selbst, aber auch Firmen aus dem Umland sind dabei.

„Früher haben wir die Messe für die Schüler organisiert, heute machen wir sie für die Unternehmen“, so Aengeneyndt. Denn die Schwierigkeiten, als Ausbildungsbetrieb gut qualifizierte Schülerinnen und Schüler zu finden, werden von Jahr zu Jahr größer.



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Kaum noch Initiativbewerbungen

Die Erfahrung hat auch das Unternehmen JuHa Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG gemacht. Der Lüdenscheider Mittelständler ist zum ersten Mal bei der Ausbildungsmesse vertreten. Denn wie viele andere Unternehmen muss auch der kunststoffverarbeitende Betrieb in den Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen treten. „Die Zahl der Initiativbewerbungen ist drastisch zurückgegangen“, erklärt Birgitt Prinz, zuständig für den Bereich Personal bei JuHa. „Wir bilden ausschließlich für den eigenen Bedarf aus“, betont der kaufmännische Leiter Burkhard Weber. Gesucht werden zum einen Auszubildende als Feinwerkmechaniker für den Formenbau und als Verfahrensmechaniker für die Kunststoffverarbeitung.

Mit einigen der insgesamt zehn Auszubildenden und mit Projektbetreuer Sven Junker wird sich das Unternehmen am 19. September im Kulturhaus präsentieren. „Dabei werden wir auch ganz praktisch an einer Maschine Elemente der beiden Ausbildungsberufe präsentieren“, so Junker.

Für die Schülerinnen und Schüler gibt es an den zahlreichen Ständen auf der Ausbildungsmesse eine Fülle von Berufsbildern zu entdecken. Waren es im vergangenen Jahr noch 90, so ist die Zahl der angebotenen Ausbildungsberufe in diesem Jahr auf 107 angestiegen. Denn immer neue Berufsbilder wie zum Beispiel „Kaufmann / Kauffrau e-commerce“ kommen hinzu. Keine leichte Entscheidung also für die Jugendlichen, die in den kommenden Jahren die Schule abschließen. „Wir bieten Unternehmen und Schülern eine Plattform, um ins Gespräch zu kommen – und das mit sehr geringer Hemmschwelle“, fasst es Dirk Aengeneyndt zusammen.

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