Ulf Wegmann und Tatjana Waßmuth / Diakonie Mark-Ruhr. Bild: Stadt Iserlohn

Im Rahmen der Ausstellung „Mehr bezahlbarer Wohnraum in Nordrhein-Westfalen – aber wie?“, die zurzeit im Waldstadtlabor (Nordengraben 10) gezeigt wird, findet am Donnerstag, 8. September, um 17 Uhr ein Vortrag zum Thema „Wohnen ist ein Menschenrecht – bezahlbarer Wohnraum aus sozialrechtlicher Sicht“ statt.

„Ohne Arbeit keine Wohnung. Ohne Wohnung keine Arbeit.“, „Wer Arbeit/Wohnung sucht, findet auch eine.“, „Der Markt sorgt für ein ausreichendes Angebot.“ – Sätze wie diese führen in die Irre, denn bei Gütern wie Wohnraum, Arbeit und in Zukunft wohl auch Energie gibt es massive strukturelle Probleme und auch Ausgrenzungsmechanismen, die es einigen Menschen nahezu unmöglich machen, Zugang zu diesen Gütern zu finden.
Möglichkeiten, diese Hürden mit Unterstützung zu überwinden, gibt es einige. So bieten die Grundsicherung und das Arbeitslosen­geld II einige Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. Persönliche Hilfe in Beratung und Betreuung bietet die Wohnungs­losenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr an und das Projekt „Endlich ein ZUHAUSE!“ (mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds / REACT-EU als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie) zeigt neue Möglichkeiten der Unterstützung auf.

Der Diakonie-Fachdienstleiter Wohnungslosenhilfe Ulf Wegmann und die Sozialarbeiterin Tatjana Waßmuth zeigen in ihrem Vortrag Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe auf.
Die Teilnahme ist kostenfrei! Eine Anmeldung über das Waldstadtlabor (Telefon 02371 /217-2424, E-Mail: waldstadtlabor@iserlohn.de) ist erforderlich.

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