Beim Brand im Bommecketal ging ein Schlauchtragekorb eines Löschfahrzeugs der Plettenberger Lösch- und Rettungswache samt Inhalt in Flammen auf. Ob der 22-Jährige auch für diese Feuer verantwortlich ist, wird jetzt geklärt. Foto: Stadt Plettenberg

Eine Pressemitteilung der Stadt Plettenberg, Fachgebiet Sicherheit, Ordnung, Brandschutz und Rettungswesen nach Wortlaut:

Wir alle kennen jemanden, der in der Freiwilligen Feuerwehr oder sogar der Berufsfeuer-
wehr aktiv ist, oder auch im Rettungsdienst. Es könnte aber auch genauso unsere
Nächsten treffen. Wenn wir uns vorstellen, wir müssten der Familie dieser tollen Menschen in die Augen schauen, während wir ihnen die Todesnachricht überbringen, sollte
uns anders werden.


Partner, Familie, Kinder, Eltern, Freunde… plötzlich stehen sie ohne ihren geliebten
Menschen da. Und alles nur, weil jemand unaufmerksam war.
Das Zitat in der Überschrift stammt von Feuerwehrleuten, die am vergangenen Montag (08.08.2022) bei der Brandbekämpfung in der Plettenberger Bommecke im Einsatz waren. Sie standen kurz davor, von den Flammen eingeschlossen zu werden. So eine Aussage rüttelt wach, bewegt zutiefst.

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Da will doch jeder von uns verhindern, Grund für einen Brand zu sein. Ob im Wald, auf
einer Wiese, in einem Garten oder auch Gebäude.

Denn jedes Mal wenn es brennt, rücken Feuerwehrleute aus, die ihr Leben riskieren!

Daher weist die Stadt Plettenberg erneut mit Nachdruck darauf hin, in diesem sehr trockenen Sommer noch mehr als üblich darauf zu achten, keine Brände zu verursachen
oder dies auch nur zu riskieren!

Dazu gehört:
Kein offenes Feuer zu machen und keine Arbeiten zu verrichten, bei denen Funkenflug
Brände auslösen könnte (Feuerzeug, Unkrautbrenner, Grillen, Gartenreste verbrennen
etc.).

Zigarettenstummel nicht achtlos wegzuwerfen, egal ob in der Natur, im Straßenverkehr
oder sonst im öffentlichen Raum, aber auch nicht in Gärten oder auf anderem begrüntem
Privatgrund.

Keinen Müll in der Natur und dem öffentlichen Raum zurückzulassen, insbesondere
kein Glas (Lichtbrechung und Bündelung als Brandursache).

Fahrzeuge nicht auf Wiesen oder begrünten Randstreifen abstellen (Gefahr durch Hitze
am Unterboden/Auspuffanlage).

Zudem sollten wir sofort die 112 wählen, wenn wir auch nur geringste unklare Rauchentwicklungen entdecken. Lieber ein Mal mehr den Notruf wählen, als ein Mal zu wenig. Wenn dann doch nichts war, ist das nicht strafbar und kostet auch nichts.

Zivilcourage ist auch gefragt! Bei dubiosen Beobachtungen oder zufälligen Foto, Wildtierkamera oder Drohnenaufnahmen, die auf ein mögliches Brandstiften hindeuten. Es gilt auch hier: Im Zweifel sofort Feuerwehr und Polizei informieren!
Dann sind wir als Gemeinschaft sicherer und schützen die Menschen, die im Ernstfall
uns schützen: Die Frauen und Männer der Feuerwehren. Wir brauchen sie zum Retten
Löschen Bergen Schützen.

Die Feuerwehren brauchen aber auch Sie! Der Nachwuchs ist gerade in diesen Zeiten
immer willkommen und dringend nötig. Wenden Sie sich direkt an die Wehren vor Ort.
Gleiches gilt für Organisationen wie THW, DRK, Malteser, Johanniter, ASB oder DLRG.
Das Ehrenamt im Bevölkerungs und Katastrophenschutz ist wichtiger denn je.

Danke!

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