Gudrun Gerhardt, 1. Bevollmächtigte der IG Metall. Foto: IGM

Lüdenscheid/Märkischer Kreis.Über 1.300 Beitritte haben der IG Metall im Märkischen Kreis ein Mitgliederplus beschert. Damit trotzt die größte Gewerkschaft im Märkischen Kreis dem demografischen Trend und zählt mit über 22.700 Mitgliedern knapp 70 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Wie die IG Metall mitteilt, gab es in den Betrieben einen Zuwachs von fast 200 Beschäftigten auf 15.000 Mitglieder. Neben den betrieblichen Angehörigen zählen auch Studierende, Auszubildende in vollschulischer Ausbildung, Rentner und Arbeitslose zur Mitgliedschaft der IG Metall. Der Zuwachs bei den Eintritten der Auszubildenden beträgt 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zahlreiche Mitglieder vor Gericht vertreten

Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Kreis, freut sich über den Zuwachs: „Wir haben im vergangenen Jahr viel gearbeitet. Vor Ort haben wir tarifpolitisch mit einigen Arbeitgebern Vereinbarungen getroffen, die unseren Mitgliedern und den Betrieben helfen. Die Auszubildenden merken schon bei ihrer Ausbildungsvergütung und den Arbeitszeiten, dass die IG Metall schon zum Berufsstart für sie da ist. Unser Rechtsschutz steht allen Mitgliedern im Arbeits- und Sozialrecht sowie im Prüfungsrecht für Studierende und Auszubildende zur Verfügung. So haben wir im vergangenen Jahr mehrere hundert Mitglieder vor Gericht vertreten.“



Zuversicht für 2018

Auch für 2018 setzt die Gewerkschafterin auf eine positive Entwicklung: „Die erste Warnstreikwelle hat gezeigt, dass wir unsere Mitglieder in den Betrieben für unsere Forderungen mobilisieren können. Die wirtschaftliche Entwicklung gibt es her, sechs Prozent mehr Lohn zu fordern. Und wir brauchen endlich bessere Arbeitszeitmodelle, die zum Leben der Beschäftigten passen.“

Die laufende Tarifrunde, die anstehenden Betriebsratswahlen in über 200 Betrieben und das „tägliche Geschäft“ machen Gerhardt zuversichtlich, dass die Mitgliederentwicklung der IG Metall auch im Jahr 2018 nach oben zeigen wird.

 

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