Symbolbild: Guido Raith

Lüdenscheid. Am 2. Dezember 2021 ist die Rahmedetalbrücke der A45 bei Lüdenscheid für den Verkehr gesperrt worden. Seitdem rollen täglich ca. 20.000 Fahrzeuge, darunter ca. 6.000 Lkw, durch Lüdenscheid. Während der Bauzeit der neuen Brücke – mindestens fünf Jahre – werden die Menschen, ganz besonders unsere Kinder, außerordentlichen physischen und psychischen Belastungen und Schädigungen durch Lärm und Feinstaub (Stickoxide, Schwermetalle etc.) ausgesetzt sein. Was das bedeuten kann, will die Lüdenscheider Bürgerinitiatibe A45 bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 25. August, ab 18 Uhr im Bürgerforum des Rathauses hinterfragen.

Ist das Schutzrecht auf „körperliche Unversehrtheit“ gemäß Artikel 2 des Grundgesetzes bereits verletzt? Wann liegt der Tatbestand einer Körperverletzung vor? Was muss jetzt geschehen, um gesundheitliche Folgen, vor allem bei den Kindern, zu vermeiden?

Referent Christian Döring, seit 1993 niedergelassener Kinderarzt in Köln, Referent für Feinstaub und Stickstoffdioxide,Gründungsmitglied von „wir für pänz e.V.“ und „Gesundheitsladen Köln“, berichtet aus medizinischer Sicht über die Auswirkungen der Verkehrssituation in Lüdenscheid – mit einem besonderen Fokus auf den Feinstaub.

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Co-Referent Dr. Walter Wortberg, Arzt für Allgemein-, Umwelt- und Tropenmedizin i.R. aus Lüdenscheid stellt sein Studiendesign zur geplanten Schadstoffuntersuchung in Lüdenscheid vor.

Im Anschluss soll eine Diskussionsrunde stattfinden, in der auch Fragen beantwortet werden.

 

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gilt die NRW-Corona-Schutzverordnung.

 

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