Karin Burzlaff, Kathrin Bürger und Heike Schaefer bedanken sich stellvertretend fürs gesamte Team der Werdohler Tafel für die Unterstützung. Foto: Wolfgang Teipel

Werdohl. Treu, treuer, am treusten: Seit 14 Jahren überweist eine inzwischen betagte Dame Monat für Monat 50 Euro auf das Spendenkonto der Tafel. Was seit der Gründung der Werdohler Tafel zusammengekommen ist, kann sich jeder leicht ausrechnen.

„Solche Spender*innen sind wirklich eine große Hilfe“, sagt Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale der Diakonie, die die Werdohler Ausgabestelle der Plettenberger Tafel im Haus der Diakonie am Kirchpfad betreibt. Andere spenden einmalig eine größere Summe oder unterstützen die Tafel mit Sachspenden. Dazu zählen auch zahlreiche Lebensmittelgeschäfte im Einzugsbereich der Tafel. „Wir sind allen Spendern sehr dankbar“, betont Heike Schaefer. Ohne diese Unterstützung wäre es kaum möglich, die 136 Familien, die die Tafel einmal im Monat besuchen dürfen, zu unterstützen. „Immerhin handelt es sich um rund 400 Personen, darunter 150 Kinder“, sagt Heike Schaefer.Die Leiterin der Freiwilligenzentrale verschweigt aber auch nicht, dass es inzwischen immer schwieriger geworden ist, Bedürftigen zu helfen. Das Spendenaufkommen aus dem Lebensmittelhandel ist spürbar zurückgegangen. „Möglicherweise kalkulieren die Unternehmen in Corona-Zeiten schärfer“, vermutet Heike Schaefer.

Vor diesem Hintergrund sei die Tafel stärker auf Geldspenden angewiesen. „Wir müssen Monat für Monat Lebensmittel zukaufen“, erläutert sie.

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Wer die Arbeit der Tafel unterstützen möchte, kann Spenden auf das Spendenkonto des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg bei der Sparkasse Lüdenscheid überweisen: BLZ 458 500 05, IBAN: DE86 4585 0005 0000 3683 08. (Stichwort: Tafel“).

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