NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (links) überreichte Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas (2. von links) die Urkunde, die den Beitritt der Bergstadt zum „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ bescheinigt. Foto: Smilla Dankert/Zukunftsnetz Mobilität NRW

Lüdenscheid. (PSL) Die Stadt Lüdenscheid ist jetzt Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“: Bürgermeister Dieter Dzewas nahm am Freitag, 28. Februar, in Münster die Beitrittsurkunde entgegen. Ziel des Netzwerks ist die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Verkehrskonzepte für Städte und Gemeinden.

„Ich freue mich, dass wir dabei sind. Davon wird unsere Stadt langfristig profitieren“, sagte Dieter Dzewas, nachdem NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst ihm die Beitrittsurkunde überreicht hatte. Neben Lüdenscheid schlossen sich in Münster 53 weitere Städte und Gemeinden dem „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ an, das damit nun landesweit 210 Mitglieder zählt.



Die Alterung der Gesellschaft, der Klimawandel und die Energiewende seien drei wesentliche Faktoren, die ein Umdenken in der Verkehrsplanung erfordern, argumentiert das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Die Formel dafür soll lauten: weniger Kfz-Verkehr, mehr Mobilität.

Das soll erreicht werden durch intelligente, vernetzte und verkehrsmittelübergreifende sowie verkehrssparende Lösungen. Konkret: mehr und bessere Bus- und Bahnverbindungen, mehr Möglichkeiten für Radfahrer und Fußgänger, mehr Mitfahrgelegenheiten und Sharing-Systeme für Autos und Fahrräder. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die verlässliche Anbindung ländlicher Räume an die Ballungszentren.

Von der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung verspricht sich das Netzwerk mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und mehr Möglichkeiten für alle Menschen in den Kommunen. Das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, das seit rund fünf Jahren besteht, berät und begleitet die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte. Als Ansprechpartner stehen den Städten und Gemeinden drei regionale Koordinierungsstellen zur Verfügung. Für die Stadt Lüdenscheid ist das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

„Ich freue mich, dass in immer mehr Kommunen Mobilität zur Chefsache wird. Vor Ort wissen die Menschen am besten, welche Angebote funktionieren“, betonte der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Urkunden.

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