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Monika Deitenbeck-Goseberg und ihr Team überraschten die Lüdenscheider am Samstag mit einer sehr lebendigen Krippe mitten in der Innenstadt. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Quicklebendig ging es am Samstag auf dem kleinen Sternplatz in Lüdenscheid zu. Eine echte Krippe, zwei Esel, zwei Kälbchen, Maria und Josef, Engel und Hirten und natürlich ein großer Stern erinnerten an die Geburt Jesu vor 2018 Jahren.

Maria und Josef, Engel und Hirten

Maria und Josef in der Krippe. Bei sehr frostigen Temperaturen waren alle froh, dass zumindest das Baby durch eine Puppe simuliert war;)

Einen ganzen Tag lang zelebrierten Pastorin Monika Deitenbeck-Goseberg und ihr Team die Weihnachtgeschichte. Begleitet von Sigrun Lemke am Klavier wurden Weihnachtslieder gesungen, die “Gute Botschaft” verkündet und kleine Geschenke an die Passanten verteilt. Besonders der Obdachlosenfreundeskreis (OFK) hatte einiges zu tun. Waren Mitglieder des Kreises doch nicht nur als Maria und Josef, Engel und Hirten verkleidet, sondern kümmerten sich auch um die Tiere. Und die hatten es an diesem Tag mindestens genauso gut, wie die vielen Menschen, die die Krippe besuchten. Sie dürften wohl selten so viele Streicheleinheiten bekommen haben, wie an diesem Tag.

Grünkohl und Glühwein

Der Gastro-Verein in Aktion. Grünkohl und Mettwurst sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb.

Der Lüdenscheider Gastro-Verein bewirtschaftete eine der beiden Weihnachtshütten und sorgte mit Grünkohl und Mettwurst dafür, dass niemand hungrig bleiben musste. Schräg gegenüber konnte man sich danach mit Glühwein und Punsch bei der Tanzschule “Stadtmüller & Tegtmeyer” einheizen lassen. Und das war nötig. Dieser Samstag war bitterkalt und man kann daher im Nachhinein nur den Hut ziehen vor soviel Engagement.

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Großes Lob den Künstlern

Sigrun Lemke und ihr Kinderchor sangen Weihnachtslieder. Und rappten auf mal dazu.

Besonders die Musiker verdienten sich an diesem Tag ein großes Lob. Alle, ohne Ausnahme, angefangen vom Bläserchor des CVJM, Sigrun Lemke am Klavier, Thomas Lemke an der Technik, die Kinder der Freien Christlichen Hauptschule, die Geigerin Birgit Linstädt oder Lea vom Hofe, die ebenfalls Klavier spielte. Nicht zu vergessen die jungen Tänzer und Tänzerinnen der Tanzschule “Stadtmüller & Tegtmeyer”.  Hier bei dieser Kälte zu singen, ein Instrument zu spielen und zu tanzen, das ist schon eine besondere Leistung.

Heilig im Zweistundentakt

Mit Esel unterwegs. Die Hirten hatten einiges zu tun;)

Maria und Josef wechselten sich im zwei Stunden-Takt ab. Jeweils ein anderes Paar saß dann in der Krippe, beantwortete die vielen neugierigen Fragen der Passanten und wärmte sich zwischendurch auch einmal verdientermaßen mit einem Glühwein auf. Organisiert wurde das Ganze von Oliver Scherf und seinem Team vom Feinkostgeschäft “Papageno”, von Mark Tegtmeyer (Tanzschule “S”), sowie dem Gastro-Verein. Sie sprachen im Vorfeld Monika Deitenbeck-Goseberg an, die gemeinsam mit vielen Christen aus ganz unterschiedlichen Gemeinden Lüdenscheids den Tag weihnachtlich gestaltet.

Gemeinsam feiern

Weihnachtslieder singen ist keineswegs uncool. Es macht Spaß!

Eine gute Idee, die den Gedanken “Weihnachten und warum feiern wir das eigentlich” mitten hinein brachte in die laute, hektische und sehr stressige Weihnachtskonsumwelt, die die Innenstadt im Moment prägt.

An diesem Samstagnachmittag blieben viele Menschen stehen, sangen Weihnachtslieder, hörten die Weihnachtsgeschichte und standen einfach einmal ein paar Minuten gemütlich beisammen und entspannten sich. Sie taten einfach eimmal genau das, was Weihnachten eigentlich sein sollte: Gemeinsam, stimmungsvoll und zugleich sehr fröhlich den Geburtstag Jesu zu feiern.

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