Dr. Dietmar Simon (rechts) hat gemeinsam mit Michael Nürenberg (✝) das Buch „Die besten Tage unseres Lebens“ geschrieben. Es handelt genau von der Zeit, über die Dr. Simon am Donnerstag sprechen wird. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. „Die ’68er‘ in Lüdenscheid“ sind das Thema der nächsten Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung „Pop und Pille“ im Geschichtsmuseum.

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Dr. Dietmar Simon, der gemeinsam mit Michael Nürenberg das Buch „Die besten Tage unseres Lebens“ über genau jene Zeit in Lüdenscheid veröffentlicht hat, wird am Donnerstag, 10. Januar, ab 19 Uhr, in den Museen am Sauerfeld referieren. „Die ‚68er’ in Lüdenscheid. Eine politische Jugendbewegung vor 50 Jahren“ ist der Titel seines Vortrags.

Auch auffällige Mode spielte eine große Rolle. Foto: Wolfgang Teipel

Er reiht sich damit in die Veranstaltungen zu der aktuellen Sonderausstellung zum Stadtjubiläum ein, die sich rund um das Thema „Lüdenscheids Jugendbewegung um ’68“ drehen. Denn auch abseits der großen Städte und der Universitäten wurde „1968“ zu einem politischen Ereignis. Insbesondere junge Menschen wandten sich von etablierten Institutionen und Meinungen ab und protestierten gegen Kriege und Kommerz, für neue kulturelle und gesellschaftliche Einstellungen.

Der Vortrag von Dr. Simon zeichnet die Geschichte dieses Teils der Jugendbewegung in Lüdenscheid um 1968 nach, skizziert seine Protagonisten und deren Aktionen und fragt letztlich auch nach ihrer Wirksamkeit. Dabei soll es vor allem um die „Lüdenscheider APO“ um 1968 gehen, aber in zweiter Linie auch um Formen und Ziele von Protest und Erneuerung in anderen Bereichen, etwa in der Schule und in der Kirche.

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos.

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