Ihren Forderungen in der Tarifrunde verliehen u.a. die Mitarbeiter der Firma Frauenthal in Plettenberg mit einem Warnstreik Nachdruck. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg/Werdohl. Aus Gewerkschaftssicht gut verlaufen sind die Warnstreiks am heutigen Mittwoch (10. Januar). Mit diesen will die IG Metall vor der nächsten Verhandlungsrunde am 18. Januar in Neuss Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben.

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Bei VDM Metals in Werdohl folgten rund 130 Mitarbeiter/innen dem Aufruf der IG Metall, vorübergehend die Arbeit niederzulegen. Bei Automotive Frauenthal in Plettenberg waren es knapp 200.

Vor dem Firmengelände von Seissenschmidt in Plettenberg versammelten sich am Morgen rund 300 Kolleginnen und Kollegen. Zu den Seissenschmidt-Mitarbeiter/innen gesellten sich hier noch solidarisch Mitarbeiter/innen der Schmiedetechnik Plettenberg. Die Polizei sperrte für die Dauer der Kundgebung die Daimlerstraße.

Gudrun Gerhardt informierte über die zentralen Forderungen der Gewerkschaft in der Tarifrunde. Foto: Bernhard Schlütter

Gudrun Gerhardt, 1. Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis, zählte die zentralen Forderungen in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie auf: Sechs Prozent mehr Lohn, die Möglichkeit befristeter Teilzeitarbeit (28-Stunden-Woche mit Lohnausgleich von 200 Euro/Monat) für bestimmte Personengruppen (Eltern, pflegende Angehörige), ein freier Tag für Auszubildende vor Prüfungen.

Am Donnerstag (11. Januar) werden die Warnstreiks im Märkischen Kreis fortgesetzt und zwar bei den Firmen VDM Metals in Altena und Grohe AG in Hemer.

Warnstreik bei Frauenthal in Plettenberg-Kückelheim Foto: Bernhard Schlütter

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