Gefrierender Regen kann in der Nacht zum Samstag zu gefährlicher Eisbildung führen. Foto: www.pixabay.com

Südwestfalen. Eine aus Westen herannahende Warmfront sorgt für Gefahr auf den Straßen in Südwestfalen. Die Unwetterzentrale rechnet verbreitet mit gefrierendem Regen und für die Zeit von Freitag 19 bis Samstag 4 Uhr eine Unwetterwarnung in der Stufe orange herausgegeben.

Der seit Tagen anhaltende Frost sorgt für zusätzliche Risiken. Fällt der Regen auf den noch gefrorenen Boden, kann sich an vielen Stellen tückisches Blitzeis bilden. Wer also nicht unbedingt mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte in der Nacht zum Samstag lieber zuhause bleiben.

Regen wird zu Glatteis

Nach Angaben der Wetterdienste nähert sich aus Richtung Westen über die Eifel ein atlantischer Tiefausläufer. Damit steigen die Temperaturen auf um die null Grad oder ins Plus. Bei Temperaturen von bis zu minus neun Grad an der Grenze zu Hessen und minus sieben im Norden von NRW wird es in der Nacht aber eisig kalt. “Regen gefriert dann direkt fest und wird zu Glatteis”, sagte Meteorologin Ines Wiegand vom DWD. Ein Niederschlagsgebiet ziehe ab dem frühen Freitagabend von Westen kommend über Nordrhein-Westfalen hinweg in Richtung Osten.

Zusätzlich erwartet der DWD am Wochenende Nebel. Gebietsweise wird man nicht weiter als 150 Meter sehen können. Tendenziell soll es bis Sonntag mit maximal neun Grad aber wärmer werden. In der Nacht zum Samstag soll es nur noch im Bergland leichten Frost geben.

 

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