Der neue Streckenwanderweg zwischen der Burg Altena und der Dechenhöhle erlaubt weite Fernblicke auf die sauerländische Gebirgslandschaft. Foto: Thomas Braun/ SGV

Märkischer Kreis. (pmk) Zwei Superlative der Region: Die Wanderung oberhalb des Lennetals verbindet Burg Altena, eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands, mit der Tropfsteinschönheit Dechenhöhle.

Passend zur Wandersaison hat der Märkische Kreis einen neuen Streckenwanderweg ausweisen lassen. Die Route „Von der Burg über der Lenne zur Tropfsteinschönheit in der Grüne“ wurde mit Unterstützung des SGV und der beiden Kommunen geplant und umgesetzt. Sie verbindet zwei zentrale touristische Ziele des Märkischen Sauerlands: die Burg Altena und die Dechenhöhle in Iserlohn.

Michael Fliege, Wegezeichner des SGV, kennzeichnet den neuen Wanderweg mit dem Symbol Burg in Höhle. Foto: Karin Fliege

Die 16 Kilometer lange Tour mit dem Startpunkt in Altena ist durchaus anspruchsvoll und richtet sich an geübte Wanderer. Es sind einige Höhenmeter zu überwinden und teilweise geht es steil bergauf oder bergab. Wunderschöne Panorama-Ausblicke entschädigen für die Mühen. Aufmerksame Beobachter können immer wieder Reste mittelalterlicher Hohlwege und Hinweise auf die frühe Eisengewinnung im Raum Altena entdecken.

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Der Weg ist mit dem Symbol „Burg in Höhle“ gekennzeichnet. Er führt auch an dem Segelflugplatz in Hegenscheid mit seiner Einkehrmöglichkeit „Windsack“ vorbei. Der Bergrücken zwischen Lenne- und Grünertal ist geprägt durch Wald- und Weidenwirtschaft. Diese offene Wiesenlandschaft ermöglicht viele Aussichten in die sauerländische Bergwelt. Bei schönem Wetter bietet die Schorhelle eine Fernsicht bis ins Ruhrgebiet.
Je nach Jahreszeit blühen die verschiedensten Kräuter und Wildblumen und sorgen immer wieder für Abwechslung. Mischwälder bieten den Wanderern in der heißen Jahreszeit Schatten.

Das Symbol Burg in Höhle markiert den neuen Streckenwanderweg.

Die Strecke führt an den Naturschutzgebieten „Auf der Saat“ und am „Mühlberg“ vorbei. Diese Biotope sind geprägt durch ihre Kalkstandorte. Am naturnahen Lösseler Bachlauf kann der aufmerksame Beobachter bedrohte Insekten, Amphibien und Vogelarten beobachten. Danach führt der Weg steil bergab gen Dechenhöhle. Per Bus oder Bahn geht es dann wieder zurück zum Ausgangsort.

Weitere Infos unter: https://t1p.de/3xnu

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