Bei der Waldbegehung pflanzten Ralf Schwarzkopf (1. stellvertretender Landrat) und CDU-Bundestagskandidat Florian Müller einen Baum. Foto: CDU der

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Das wohl auffälligste Merkmal für das sich wandelnde Klima ist der Zustand der Wälder in der märkischen Region. Großflächige Abholzungen von mit Borkenkäfern befallenen Fichtenbeständen und die hieraus resultierenden braunen Hänge prägen die Höhenzüge des Märkischen Kreises.

Aus diesem Grund folgten Vertreter der CDU Lüdenscheid, der CDU-Kreistagsfraktion, sowie der CDU-Bundestagskandidat Florian Müller der Einladung der Lüdenscheider Waldbesitzerin Dorothea Zeppke-Sors zu einer Waldbegehung. Der ebenfalls teilnehmende Leiter des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland, Jörn Hevendehl, gab den Anwesenden aktuelle Informationen über die Probleme des Waldes, die Zukunftsperspektiven und die aktuellen Handlungsmöglichkeiten.



Dorothea Zeppke-Sors stellte ihr Konzept der Waldschutzgemeinschaft vor. Diese verfolgt den Zweck, alle befallenen Käferfichten aufzuarbeiten und das Holz zeitnah aus dem Wald abzutransportieren, um eine weitere Verbreitung des Käfers zu verhindern.

„Der Wald ist ein bedeutender Wirtschafts- und Erholungsfaktor für unsere Region und kann nur bewirtschaftet sein volles Potenzial für den Umwelt- und Klimaschutz ausschöpfen“, so der 1. Stellvertretende Landrat und Vorsitzender der CDU Lüdenscheid Ralf Schwarzkopf.

CDU-Bundestagskandidat Florian Müller bestätigt: „Untersuchungen haben gezeigt, dass nachhaltig bewirtschaftete Wälder das Klima besser schützen als unbewirtschaftete Wälder.” Dies sei vor allem auf eine höhere CO2-Bindung durch einen größeren Holzzuwachs zurückzuführen. „Die Gesellschaft muss daher ein Interesse an bewirtschafteten Wäldern haben“, so Müller.

Einig waren sich die Teilnehmer in der Bewertung, dass Waldbesitzer aktuell zu wenig Anerkennung für die Klimaleistung ihrer Wirtschaftswälder erhalten.

„Wie bereits in der Vergangenheit steht die CDU auch in Zukunft an der Seite der Waldbesitzer. Für erfolgreichen Klimaschutz darf der Wald nicht sich selbst überlassen werden. Wer der Utopie eines Urwaldes aus ideologischen Gründen hinterher hängt, befindet sich auf dem Holzweg“, so Schwarzkopf abschließend.

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