Start Kurz notiert im Hönnetal „Wald Stadt Weihnacht“

„Wald Stadt Weihnacht“

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Wenn sich der Platz vor dem Alten Rathaus mit Holzhütten und Tannen füllt, Radlader und das Kinderkarussell ihre Runden drehen, dann ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Weihnachtszeit vor der Tür steht. Denn dann wird der Weihnachtsmarkt in der Iserlohner Innenstadt aufgebaut.

„40 Kubikmeter Hackschnitzel werden hier bewegt, knapp 250 Tannenbäume verarbeitet und tonnenweise an Hütten- und Dekomaterial aufgebaut. Dazu erhellen Tausende kleiner LED-Lämpchen die Drahtringe im Stadtgebiet“, weiß Stadtmarketingleiter Dirk Matthiessen zu berichten, der den innerstädtischen Weihnachtsmarkt mit seinem Team auch in diesem Jahr betreut.

Dem geschäftigen Trubel des Aufbaus folgt auch schon bald eine heimelige, adventliche Atmosphäre in der Innenstadt: Am kommenden Donnerstag, 17. November, wird der Iserlohner Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet. Bürgermeister Michael Joithe wird von der Bühne auf dem Alten Rathausplatz um 18 Uhr alle Besucherinnen und Besucher der Innenstadt bei der „Wald Stadt Weihnacht“ herzlich willkommen heißen.
Und spätestens wenn die ersten Töne der Iserlohner Stadtmusikanten erklingen und der Duft von frischen Tannen, leckerem Punsch und gebrannten Mandeln in der Luft liegt, kommt an diesem Abend ein erstes vorweihnachtliches Gefühl auf.

Doch Halt! „Wald Stadt Weihnacht“?

Grün und rot, ganz klassisch weihnachtlich, so zeigt sich ab sofort die gesamte Werbelinie für den innerstädtischen Weihnachtsmarkt. Mit dem neuen Namen für den Weihnachtsmarkt zollt das Stadtmarketing der neuen Marke „Wald Stadt Heimat“ Tribut und bringt „auch optisch mit mehr Tannen den Wald sozusagen in die Stadt“, verrät Matthiessen.

Genauso gerecht wird das Team Stadtmarketing den aktuellen Diskussionen rund um Energiesparmaßnahmen im öffentlichen Raum. „Trotz allem Lichterglanz und weihnachtlicher Atmosphäre, war bei den Planungen von vornherein auch die Energiekrise immer ein Thema“, erklärt Matthiessen. So wird die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr erst am Nachmittag an- und am späten Abend wieder ausgeschaltet und auch nur noch bis Anfang Januar für ein optisches Highlight in den innerstädtischen Straßen sorgen. „Damit leisten wir unsererseits einen Beitrag von 70 Prozent Stromersparnis im Vergleich zu den Vorjahren, den die Marktbesucherinnen und -besucher aber optisch kaum merklich spüren werden“, so Matthiessen weiter. Nicht weniger glänzend ist das Angebot der „Wald Stadt Weihnacht“. Glühwein, Punsch und ein geselliges Beisammensein versprechen in alter Tradition Delias Punschbude, die Schmiedehütte, der Stadttreff und Miklis Glühweinhütte. Dazu gibt es für den kleinen und großen Hunger Spießbratenbrötchen und Backkkartoffeln bei Mikli, leckere Reibeplätzchen und Crêpes bei Drobig, Champignons und Hot Dogs an Hartmanns Markthütte und zahlreiche Naschereien beim Nussknacker.

Für die Kleinen dreht sich wie gewohnt das Kinderkarussell und nimmt sie auf eine Fahrt im Feuerwehrauto oder in der Rakete mit. Dienstags ist immer Familientag am Fahrgeschäft – mit vergünstigten Fahrpreisen.
Und wer auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken ist, der wird sicherlich an den Ständen in der Unnaer Straße fündig. Von Schals und Mützen über handgefertigte Produkte bis hin zu den beliebten Erzgebirge-Figuren findet sich hier allerlei Nützliches und Schönes.

So auch in der Wechselhütte, die in den sechs Wochen bis Weihnachten ständig wechselnde Angebote bietet. Mal werden Waffeln gebacken, mal Gin oder Feinkost-Produkte verkauft. Mal gibt es Dekoartikel zu kaufen, mal Betonfiguren, Puppen, Kerzen oder andere tolle, handgemachte Sachen bis hin zu Schmuck.

Auch das Unterhaltungsprogramm verspricht Vielfalt. Jeden Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend (mit Ausnahme vom 1. Dezember) treten Live-Bands auf der Bühne vor dem Alten Rathaus auf. Von Marschmusik und Jazz über Singer-Songwriter-Melodien und einem Mix aus Pop, Rock und Blues bis hin zu Shanty- und Dixiesounds wird hier für jeden Musikgeschmack etwas geboten.

Drei besondere Highlights im weihnachtlichen Veranstaltungskalender sind aber hervorzuheben:
Zum einen veranstaltet die Werbegemeinschaft Iserlohn am 25. November ein Late-Night-Shopping in der Innenstadt, sodass sich der Einkauf von Weihnachtsgeschenken hervorragend mit einem unterhaltsamen und zugleich geselligen Abend auf dem Alten Rathausplatz verbinden lässt.

Zum anderen steht der Samstag, 3. Dezember, ganz im Zeichen der Familie. Mittags um 12 Uhr kommt der Nikolaus in die Stadt und verteilt – so lange der Vorrat reicht – Schokoladen-Nikoläuse an die jüngsten Innenstadtbesucherinnen und -besucher. Dabei freut er sich natürlich über ein schönes Bild, ein aufgesagtes Gedicht oder ein kurzes Weihnachtslied der Kinder. Für die musikalische Untermalung sorgen zahlreiche Kinder und Jugendliche des Chors „Ukraine Hilfe NRW“.
Ab 14 Uhr laden das Stadtmarketing und der Chor Modern Voices Klein und Groß zum Rudelsingen ein.

Und auch am Heiligen Abend wird es zwei Neuerungen geben: Der letzte Tag des Weihnachtsmarktes beginnt um 11 Uhr mit einer ökumenischen Impulsandacht, geleitet durch Superintendentin Martina Espelöer und Pfarrer Dietmar Schulte. Der Kurzgottesdienst unter freiem Himmel wird musikalisch begleitet durch ein Tenorhorn.

Zum Abschluss des Unterhaltungsprogramms und Marktes erfolgt dann die wohl größte Veränderung für alle leidenschaftlichen Marktbesucherinnen und -besucher. Nach dem plötzlichen Tod von Stefan Janke, der das Rahmenprogramm an Heilig Abend über Jahre geprägt und den Alten Rathausplatz am 24. Dezember zu einem Kult-Treffpunkt gemacht hat, wird in diesem Jahr erstmalig der beliebte Iserlohner Musiker Jens Dreesmann auftreten, der das Publikum vor dem heiligen Fest noch einmal musikalisch mitreißen wird.

Programmdetails unter: https://www.iserlohn.de/stadtmarketing-tourismus/projekte-veranstaltungen/weihnachten