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Die Schützenkönige der sechs Plettenberger Vereine (hier beim Kreiskönigsschießen 2019 in Deilinghofen zusammen mit den Schützenkaisern Dieter Geßler/l. und Erwin Rother/r.) bleiben bis 2021 in Amt und Würden. Foto: Dirk Meisch

Plettenberg. Die Corona-Pandemie und die diesbezüglichen Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung lassen in diesem Jahr kein Schützenfest zu. Die Vorsitzenden der sechs Plettenberger Schützenvereine haben am Dienstag (21. April) gemeinsam beraten, wie sie mit der Situation umgehen.

Klar ist, dass die Schützenfeste und alle weiteren Veranstaltungen, die die Vereine bis zum 31. August 2020 geplant hatten, abgesagt werden. Dazu gehören auch das Stadtkönigsschießen, das auf das nächste Jahr verlegt wird, und das für den 29. August geplante Kreiskönigsschießen. „Hier wird derzeit mit dem Arbeitskreis Märkischer König abgestimmt, ob diese Veranstaltung in das Jahr 2021 verschoben werden kann“, schreiben die Vorsitzenden in ihrer Pressemitteilung. Das eigentlich für 2022 eingeplante Stadtkaiserschießen wird ebenfalls um ein Jahr auf 2023 verschoben.

Schützenmajestäten bleiben im Amt

Die amtierenden Schützenkönigspaare bleiben bis zu den nächsten Schützenfesten ihres jeweiligen Vereins in Amt und Würden. Das Schützenjahr wird eingefroren, die Amtszeit der einzelnen Könige verlängert sich automatisch um ein Jahr. „Hierdurch entstehen den einzelnen Majestäten keine Nachteile, da die nächste Saison genau dort beginnt, wo diese geendet hat, nämlich vor dem ersten Schützenfest 2021“, so die Vorstände.

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Treffen der Schützen im September

Am letzten Septemberwochenende 2020 soll ein, der aktuellen Situation angepasstes, Treffen der Schützenvereine in der PSG-Schützenhalle stattfinden. Die Ausgestaltung dieser Veranstaltung werde allerdings erst geplant, wenn sich ein Ende der Pandemie abzeichne. „Die Gesundheit unserer Mitglieder und der Plettenberger Bürger liegt uns am Herzen. Wir werden kein Risiko eingehen, eine Brutstätte für ein Wiederauffachen des Virus’ abzugeben“, waren sich alle Beteiligten einig. Darüber hinaus dürfe „gesellschaftlich und moralisch nichts gegen eine solche Zusammenkunft sprechen“.

Mit Blick auf das Jahr 2021 freuen sich die Vorstände auf ein neues Schützenjahr mit sechs unterschiedlichen Schützenfesten. „Jedes individuell und mit seinen eigenen Traditionen“, betonen sie.

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