TEILEN
Symbolbild Foto: Thorben Wengert/pixelio.de

Märkischer Kreis. (ots) Vorsicht, Wild! Bis heute Morgen (7. Mai) gab es im Märkischen Kreis bereits rund 30 Wildunfälle. Erst heute Morgen passierten Unfälle an der Fuelbecker Straße in Lüdenscheid, auf der Oestertalstraße in Plettenberg, am Kirchlöher Weg in Halver, an der Waldesruh in Schalksmühle, auf der Autobahn 45 und auf der Märkischen Straße in Hemer.

Im Mai passiert es besonders oft: Rehe oder Wildschweine brechen aus dem Unterholz und rennen unvermittelt vor oder gegen das Auto. Im Mai 2019 gab es 134 gemeldete Begegnungen dieser Art.

Ein paar Infos dazu: Die meisten Unfälle passieren morgens zwischen 5 und 7 Uhr sowie zwischen 21 und 23 Uhr. Doch diese Art von Crashs passieren rund um die Uhr.



Anzeige | Eigene Anzeige schalten



Besonders gefährlich sind Strecken, die an Wäldern oder Lichtungen vorbei führen. Neben Schildern sind Jagdsitze ein mahnendes Zeichen für ein vermehrtes Aufkommen von Tieren. Deshalb der Rat der Polizei: Besser langsam als wild!

Was handle ich richtig?

Wenn ein Tier auf die Fahrbahn rennt:

   - Abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen!
   - Keine gewagten Ausweichmanöver! Spur halten!

Das Fahrzeug könnte ausbrechen, in den Gegenverkehr geraten oder die Fahrt am nächsten Baum enden. Das ist meist gefährlicher als den Zusammenstoß mit dem Tier zu riskieren.

   - Wo ein Tier ist, könnten weitere sein!

Nach einem Zusammenstoß:

   - Unfallstelle absichern (Warnblinker an, Leuchtweste anziehen, 
     Warndreieck aufstellen) und totes Tier, wenn möglich, von der 
     Straßen ziehen (am besten mit Handschuhen).
   - Noch lebende Tiere nicht anfassen. Getötete Tiere dürfen nicht 
     mitgenommen werden. Das wäre Jagdwilderei.
   - Die Polizei rufen und Situation schildern. Eine Unfallaufnahme 
     ist immer nötig bei Tieren, die gejagt werden wie Hasen, 
     Füchsen, Wildschweinen, Rehen, ... Eine Ausnahme gilt nur für 
     Kleinsttiere wie Eichhörnchen. Die Polizei stellt entsprechende 
     Bescheinigungen aus für eine Meldung an die Versicherung. Man 
     sollte dabei auch an das Wohl der verletzten Tiere denken - auch
     wenn das gerammte Tier wegrennt. Dann wird der 
     Jagdausübungsberechtigte das verletzte Wild suchen.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here