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Wikicommons/Foto: Frank Vinczenz

Halver/Volmetal. „Von der Fabrik auf die Gleise“ ist der Titel eines Vortrags zur Geschichte des heimischen Schienenverkehrs zwischen Volme und Wupper, zu dem die Volkshochschule Volmetal am Montag, 10. Februar, in den Kulturbahnhof in Halver einlädt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Referent ist der Historiker Dr. Oliver Schulz, der zu verschiedensten Themen der Regionalgeschichte forscht.

Der Schienenverkehr ist ja durch die Reaktivierung der Strecke zwischen Lüdenscheid und Meinerzhagen in den letzten Jahren wieder in den Fokus geraten. Doch im 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hat er eine ungleich höhere Bedeutung und ein deutlich dichteres Netz gehabt. Die Industrialisierung im Rheinland und in Westfalen seit dem 19. Jahrhundert ist untrennbar mit der verbesserten Verkehrserschließung und hier vor allem mit dem Eisenbahnbau verbunden.

Viele dieser einst wichtigen Verkehrsadern sind jedoch bereits vor längerer Zeit stillgelegt worden. Der Vortrag wird die Geschichte der oftmals abgebauten und in Vergessenheit geratenen (Wuppertal – Radevormwald – Brügge (Westf.), Remscheid-Lennep – Marienheide) oder heute in abgeänderter Form noch betriebenen Strecken (Hagen – Brügge (Westf.) – Dieringhausen, Brügge (Westf.) – Lüdenscheid) in Erinnerung rufen und ihre Bedeutung für die industrielle Entwicklung des bergisch-märkischen Industriegebiets herausarbeiten. Außerdem wird es um die Entwicklung der Bahnknotenpunkte Brügge (Westf.) und Dieringhausen sowie schließlich um die Frage gehen, welche Rolle der Güterverkehr auf diesen Strecken spielte.



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Der Eintrittpreis beträgt 7,00 €.

 

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