Zurück in die Zukunft. Das haben sich die Schüler von BGL und Adolf-Reichwein-Gesamtschule gemeinsam zum Ziel gesetzt. Bei den Proben mit dabei: Melike Kirmizikan, Mona Stange, Jim Groll, Joann Oetje-Weber, Maja Knips, Sofia Zeska, Fabian Heß und Melek Acar. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. 750 Jahre Lüdenscheid. Die Stadt feiert mit vielen außergewöhnlichen Events. Die Kulturschaffenden und Vereine der Stadt haben dazu sich einiges einfallen lassen. So z.B. gleich zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltung das Theaterspektakel “Vom Mittelalter in die Zukunft – eine inszenierte Zeitreise durch unsere Stadt”. Erwarten darf man einen spannenden Rundgang durch die Lüdenscheider Altstadt, geführt von Sankt Medardus ganz persönlich.

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Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte

Theaterpädagoge Murat Isboga inszeniert mit den Schülern die Schlussszene im Kulturhaus.

Von Freitag, 27. April, bis Sonntag, 29. April, kann man als Geschichts- und Theaterfan ab 18.00 Uhr an Führungen teilnehmen, die einmal quer durch die Altstadt gehen.

Und vor verschiedenen inszenierten Kulissen mit Sankt Medardus eine Zeitreise durch die Geschichte Lüdenscheids erleben. Der wird einmal als Graf Engelbert, aber auch als Influencer oder Roboter einiges zu sagen haben, zu dem, wie Lüdenscheider durch die Jahrhunderte hindurch Einfluss nahmen auf die Geschichte der Stadt. Enden wird diese Reise im Kulturhaus, wo die letzte Szene realisiert wird, die weit in der Zukunft spielt, nämlich im Jahr 2068.

Diese spannende Zeitreise ist eine Stadtrauminszenierung des Kulturhaus Lüdenscheid in Kooperation mit dem Theater “Halber Apfel”, der Jungen Altstadtbühne und den weiterführenden Schulen Lüdenscheid. Regie führen Ingo Löwen und Murat Isboga.

Probe im Kulturhaus

Sie geben alles und hören ganz genau zu, was Murat ihnen über das Theaterspielen beibringt.

An diesem 3. März traf sich die Schülergruppe zu einer Probe im Kulturhaus, mit dem Ziel, das Jahr 2068 zu imaginieren. Insgesamt acht Schüler von BGL und Adolf-Reichwein-Gesamtschule haben sich freiwillig als Schauspieler gemeldet und zeigten ihr theatralisches Talent das erste Mal der Presse.

Beeindruckend, was die jungen Leute da unter der Leitung von Murat Isboga auf die Beine stellen. Der Pädagoge und Dramaturg ist natürlich genau wie seine Schützlinge mit dem ganzen Herzen dabei, wenn es darum geht, sich in die Zukunft einzufühlen.

Es wird spannend

Man darf gespannt sein, wer sich alles unter diesen Decken verbirgt.

Die Szene spielt in der Phänomenta der Zukunft, in der es einen geheimen Raum gibt, den die Schüler unerlaubterweise betreten. Wer ihnen dort begegnet und was das mit der Lüdenscheider Geschichte zu tun hat, darauf dürfen sich die Zuschauer jetzt schon freuen. Soviel wird verraten: Es wird spannend.

Ambitioniert dabei

Die Schüler waren bei dieser Probe ambitioniert bei der Sache und ließen sich selbst immer wieder etwas einfallen, um das ganze einfallsreich und lebendig zu gestalten. Murat Isboga und Monika Stange, die das Team mit betreut und auch eine “tragende” Schauspiel-Rolle übernimmt, vermitteln den Schülern ganz nebenbei dramaturgische Grundkenntnisse, trainieren die jungen Schauspieler und geben viele wertvolle Tipps, wie man sich auf der Bühne bewegen muss, wie laut man sprechen darf, damit etwas “rüberkommt” und wie man seiner Figur Leben einhaucht.

Frauen gesucht

Hier kann man etwas lernen. Murat Isboga zeigt den Schülern, wie man sich überzeugend in Szene setzt.

Apropos Figur: Hier wird noch gesucht. Wer eine gute Idee hat, wen man in der Zukunft noch einmal treffen möchte, kann diese gern an den Regisseur per E-Mail weitergeben. Besonders Frauengestalten, die in Lüdenscheid etwas bewegt haben, sind im Moment noch eher etwas spärlich gesät und daher besonders begehrt. Die E-Mail-Adresse: isboga@hotmail.com. Der Dramaturg freut sich über viele gute Vorschläge.

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