Glörtalsperre
Nicht nur ein Spruch: "Die Talsperre ist unsere Südsee". Foto: privat

Schalksmühle. Die Sanierung der Glörtalsperre in Breckerfeld wird Ende Mai abgeschlossen sein, so dass anschließend mit dem Wiederaufstauen des Sees begonnen werden kann. Voraussichtlich ab Herbst – je nach Niederschlägen – wird die Talsperre wieder gefüllt sein, so dass die Wasserkraftanlage zur Stromerzeugung ihren Betrieb aufnehmen kann. Das teilt der Regionalverband Ruhr (RVR) mit.

Ende November 2017 wurde das Wasser des Stausees abgelassen und die Fische umgesiedelt. Anschließend mussten noch Ablagerungen an den Grundablässen entfernt werden, um den Zugang zu wesentlichen Teilen der technischen Anlagen, den Schiebern und Rechen zu ermöglichen. Dann konnten die konkreten Untersuchungen und Vermessungen an den bisher unzugänglichen, nicht einsehbaren Betriebseinrichtungen der Staumauer vorgenommen werden.



Generaluntersuchung der Glörtalsperre

Ergebnis der Untersuchung ist, dass zahlreiche Verschleißteile erneuert bzw. ausgetauscht werden müssen. Zudem müssen die technischen Anlagen den heutigen Standards angepasst werden. Die Kosten für die Maßnahmen aus der vertieften Überprüfung einschließlich der technischen Anpassungen belaufen sich auf mehr als 700.000 Euro. Die Prüfung hat zudem ergeben, dass die Mauer selbst derzeit keine erkennbaren Schäden aufweist.

Um einen sicheren Staumauerbetrieb zukünftig zu gewährleisten, wurde die Glörtalsperre einer Generaluntersuchung unterzogen. Sämtliche Anlagen und Sicherheitseinrichtungen mussten überprüft werden, um gegebenenfalls gereinigt, repariert oder erneuert zu werden. Die letzte Sanierung liegt mehr als zehn Jahre zurück.

 

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