Wie spannend die Arbeit mit Licht sein kann, zeigt das Künstlerkollektiv RaumZeitPiraten. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Städtische Adolf-Reichwein-Gesamtschule (ARG) und die Städtischen Museen starten im September ein neues gemeinsames Projekt. Es heißt „Voll verstrahlt“. 15 Jugendliche werden sich ein Jahr lang künstlerisch mit dem Thema Licht beschäftigen. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Programm „Kultur macht stark“. Auf Antrag der Kunstfreunde Lüdenscheid (KFL) fließen 20.000 Euro Fördergelder nach Lüdenscheid.

Besuch im Lichtkunstzentrum

„Auf dem Programm stehen zahlreiche interessante Aktionen“, berichtet Ulrike Tütemann vom Museums-Team. Unter anderem sei ein Besuch des Internationalen Lichtkunstzentrums in Unna geplant. Vorgesehen sei auch eine lange Museumsnacht. Eine  einwöchige Ausstellung zum Abschluss des Projektes komme hinzu. Ebenso ein Besuch der Burg Altena, die im Dezember in einer gestalteten Lichtinszenierung erstrahlen wird. Möglichweise werden auch auf der Video-Wand am Rathaus Arbeiten aus dem Projekt zu sehen sein.



Tom Groll übernimmt die künstlerische Leitung

Gesamtschullehrer Josef Schmitz, der auch schon für andere künstlerische Projekte verantwortlich zeichnete, übernimmt die pädagogische Leitung dieser außerschulischen Veranstaltung. Die künstlerische Leitung hat der Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll übernommen. Er und Ulrike Tütemann werden die Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang begleiten.

Dr. Susanne Conzen, Leiterin der Stadtgalerie, und Cornelia Amtenbrink von den Kunstfreunden Lüdenscheid freuen sich darüber, dass mit „Voll verstrahlt“ die Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen ins Museum einzieht. Diese Altersgruppe müsse man besonders im Auge behalten, betont Dr. Susanne Conzen.

Kreative Selbsttätigkeit fördern

Der Bundesverband Soziokultur e.V. , der die Mittel für „Voll verstrahlt“ zur Verfügung stellt, engagiert sich als Dach- und Fachverband für die Anerkennung und angemessene Förderung der soziokulturellen Arbeit. „Soziokultur zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung des Alltagslebens der Menschen mit Kunst und Kultur aus und lässt sich als kulturelle Praxis mit starkem Gesellschaftsbezug entlang der aktuellen lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten beschreiben“, heißt es auf der Homepage von „Kultur macht stark“. Ziel sei es, dabei u.a. die kreative Selbsttätigkeit möglichst vieler Menschen und breiter Bevölkerungsschichten zu fördern sowie niedrigschwellige Zugänge zum eigenen kulturellen Erleben und Ausprobieren zu schaffen. Ein wesentliches Anliegen sei es u.a., auf gleiche Bildungschancen für alle unabhängig von Herkunft und sozialer Schicht hinzuwirken.

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