Bei der Scheckübergabe; Dr. Axel Eberl, Rendel Simon, Iris Jänicke, Christian Lehmann, Dr. Ulrich Gallenkamp und Jens Ruland. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Volksbank in Südwestfalen eG unterstützt die Arbeit der psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes mit einer Spende von 5.000 Euro. Bei einem Besuch vor Ort übergaben Christian Lehmann und Jens Ruland, Volksbank-Experten für  den Bereich Heilberufe sowie Institutionelle Kunden, einen symbolischen Spendenscheck an Dr. Axel Eberl und Dr. Ulrich Gallenkamp vom Verein der Freunde und Förderer der psychologischen Beratungsstelle sowie die Diakonie-Geschäftsführerin Iris Jänicke und Rendel Simon, Leiterin der Beratungsstelle.

„Es ist uns als Volksbank ein großes Bedürfnis, die bemerkenswerte Arbeit des Teams der Beratungsstelle zu unterstützen. Gerade auch die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr die menschliche Psyche in Ausnahmesituationen leiden kann und dass oftmals gerade die Schwächsten der Gesellschaft betroffen sind“, sagte Christian Lehmann bei der Spendenübergabe. Jährlich profitieren rund 1.000 Menschen aus Lüdenscheid und Umgebung vom Angebot der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Die Nachfrage nach Unterstützung ist ungebrochen hoch – ebenso wie der finanzielle Bedarf:

„Wir sind der Volksbank sehr dankbar für ihre Spende. Denn die Einrichtung an der Lessingstraße ist Jahr für Jahr auf finanzielle Unterstützung angewiesen“, erklärte Dr. Axel Eberl vom Förderverein der psychologischen Beratungsstelle. Der 1999 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die finanzielle Ausstattung der Beratungsstelle sicherzustellen. Dr. Ulrich Gallenkamp ergänzte: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, das Beratungsangebot und auch die hohe Beratungsqualität für Hilfesuchende in Zukunft zu gewährleisten.“Das Team der Beratungsstelle stärkt u.a. gemobbte Kinder und Jugendliche, zeigt Paaren Wege aus der Sprachlosigkeit und unterstützt Menschen, die unter familiären Problemen, traumatischen Erlebnissen oder anderen Belastungen leiden.

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„Dieses Beratungsangebot ist ein Dienst an der Gesellschaft. Wir übernehmen hier soziale Verantwortung“, sagte Diakonie-Geschäftsführerin Iris Jänicke. Das Beratungsteam unterliegt einer gesetzlichen Schweigepflicht. Das Beratungsangebot können alle Hilfesuchenden unabhängig von Herkunft oder Religion in Anspruch nehmen.

„Um Beratung in Anspruch zu nehmen, muss man sich lediglich schriftlich anmelden. Man braucht keine Überweisung. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos“, so Rendel Simon. Kontakt zur Beratungsstelle unter: Telefon +49 (0) 23 51 / 39 08 13.

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