Karl Michael Dommes präsentiert den Spendenscheck für einige Tafeln im Märkischen Kreis. Foto: Volksbank in Südwestfalen

Lüdenscheid/Siegen. Auch in diesem Jahr verzichtet die Volksbank in Südwestfalen eG darauf, Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartnern zu geben. Stattdessen spendet das Institut insgesamt 10.000 Euro für einen guten Zweck. Aufgeteilt wird die Spende auf 5.000 Euro für das Siegerland und 5.000 Euro für den Märkischen Kreis.

In diesem Jahr werden die Tafeln der Region unterstützt: 5.000 Euro gehen an die Siegener Tafel e. V.. Die anderen 5.000 Euro (4 x 1.250 Euro) teilen sich die Tafel Lüdenscheid e. V., die Tafel Schalksmühle e. V., die Tafel Halver sowie die Oberbergische Tafel e. V. (Marienheide).

„Gerne hätten wir den Vertretern der Tafeln persönlich die Spendenschecks in unseren Hauptstellen in Siegen und Lüdenscheid überreicht. Nicht zuletzt aufgrund des bundesweit verhängten harten Lockdowns und des Schutzes aller Beteiligten haben wir uns mit den Spendenempfängern jedoch gegen eine persönliche Spendenscheckübergabe entschieden“, sagt Volksbank-Vorstandssprecher Karl Michael Dommes.

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„Uns ist es aber wichtig, wie in jedem Jahr, Vereine und Organisationen zu unterstützen, die sich in besonderer Weise für die Menschen in der Region einsetzen. In diesem für alle besonders schwierigen Jahr 2020 kommt dieser Herzensangelegenheit sogar noch eine ganz besondere Bedeutung zu“, sagt Volksbank-Vorstand Jens Brinkmann. Die
Wahl sei in diesem Jahr auf die Tafeln im Geschäftsgebiet gefallen. „Auch in einem so reichen Land wie Deutschland sind leider immer noch viele Menschen von Armut betroffen. Die Gründe hierfür sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Es ist gut und gleichermaßen bewundernswert, dass sich zahlreiche, in der Regel ehrenamtlich tätige Frauen und Männer, bei den Tafeln für bedürftige Menschen einsetzen. Gerne unterstützen wir ihre Arbeit mit einer Weihnachtsspende in Höhe von insgesamt 10.000 Euro – aufgeteilt auf das Siegerland und den Märkischen Kreis“, sagt Dommes.

Eine 5.000 Euro-Weihnachtsspende geht außerdem in den Märkischen Kreis. Die Spende teilen sich die Tafel Lüdenscheid e. V., die Tafel Schalksmühle e. V., die Tafel Halver sowie die Oberbergische Tafel e. V..#.

„80 hauptsächlich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lüdenscheider Tafel arbeiten in mehreren Schichten, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Dabei ist uns als Tafel, neben der Unterstützung bedürftiger Personen, auch die Vermeidung von Lebensmittelvernichtung ein Anliegen“, sagt Peter Koopmann, Vorsitzender der Tafel Lüdenscheid e. V..
Astrid Lehmann, die als Kassenwartin der Schalksmühler Tafel e. V. sowohl für die Schalksmühler als auch für die Halver Tafel zuständig ist, sagt, dass man aufgrund der Coronapandemie und der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen Abholtermine mit den Gästen der Tafel vereinbare. „Bei 100 Familien in Halver und 57 in Schalksmühle kommen insgesamt rund 800 Personen zusammen, die versorgt werden müssen. Das ist schon eine gewisse Herausforderung“, so Astrid Lehmann.

„In Marienheide betreuen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberbergischen Tafel rund 600 Menschen in sozialer Not“, sagt der Vorsitzende der Oberbergischen Tafel e. V., Ulrich Pfeiffer. Gerade jetzt Zeit stehe man vor einer ganz besonderen Herausforderung. „Vor allem in den vergangenen Monaten ging es nicht nur darum, den Hunger zu stillen, sondern auch persönliche Zuwendung zu geben.“

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