Lüdenscheid/Siegen. Die Fusion der Volksbank im Märkischen Kreis eG und der Volksbank Siegerland eG zur neuen Volksbank in Südwestfalen eG ist mit Ablauf des vergangenen Wochenendes komplett abgeschlossen. Nachdem die Eintragung in das Genossenschaftsregister – die juristische Fusion – bereits am Donnerstag, 12. Juli, erfolgte, fand am vergangenen Samstag und Sonntag die technische Zusammenlegung beider Häuser statt.

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Beste Voraussetzungen für eine starke Genossenschaftsbank

„Die letzten Wochen und Monate waren für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank eine wirklich spannende Zeit. Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden nun als Volksbank in Südwestfalen wie gewohnt zur Seite stehen können“, so Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes. Vorstandssprecher Norbert Kaufmann ergänzt: „Auch mit der Fusion bleiben die Nähe zu den Kunden, die Qualität der Beratung und die Förderung gerade auch von mittelständischen Unternehmen im Mittelpunkt.“ Beide Vorstände sind sich einig, dass die Wirtschaftsregion Südwestfalen die besten Voraussetzungen für eine starke Genossenschaftsbank bietet.

Technische Fusion eine sensible Angelegenheit

Am vergangenen Wochenende ist mit der technischen Zusammenlegung der IT-Systeme (Datenhaushalt beider Banken, Internetseite, Online-Portale, Soziale Medien usw.) auch der letzte Schritt im Fusionsprozess abgeschlossen worden. „Besonders wichtig war uns, dass unsere Kunden so wenig wie möglich vom Fusionsprozess beeinträchtigt werden. Das ist uns dank der sehr guten Vorbereitung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gelungen“, so Dommes. „So kam es auch nur zu einigen wenigen Beeinträchtigungen, die im Wesentlichen – und das auch nur technisch bedingt – auf das Gebiet der ehemaligen Volksbank Siegerland beschränkt waren“, berichtet Kaufmann. Leider habe man diese auch mit größtmöglicher Vorbereitung nicht komplett umgehen können. Zähle eine technische Fusion doch zu den sensibelsten Bereichen im Verschmelzungsprozess.

1100 Seiten erstellt, angepasst und individualisiert

„Kunden, die von Beeinträchtigungen betroffen waren, bitten wir um ihr Verständnis“, so Kaufmann. Einschränkungen im Bereich des Online-Banking und in der Nutzung des elektronischen Postkorbs seien ebenfalls behoben.

Dommes: „Zusätzlich haben wir als Volksbank in Südwestfalen auch unseren Internetauftritt völlig überarbeitet. Hierzu wurden ca. 1.100 Seiten erstellt, angepasst und individualisiert. Ab heute sind wir online unter der neuen Internetadresse www.VBinSWF.de zu erreichen.“

Für Kunden im MK ändert sich nichts

Nun, nach der Fusion,sollten die Kunden der vormaligen Volksbank Siegerland eG beachten, dass sich BIC und IBAN ändern. „Für die Kunden der ehemaligen Volksbank im Märkischen Kreis ändern sie sich hingegen nicht“, so Dommes. Die neue gemeinsame Bankleitzahl lautet nun für alle: 447 615 34. Der BIC lautet: GENO-DEM1NRD. Daueraufträge werden automatisch an die neue IBAN und BIC angepasst. Erteilte Einzugsermächtigungen und Mandate behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Kaufmann: „Hier müssen unsere Kunden selbstverständlich selber nicht tätig werden.“

Geschäftsgebiet deutlich ausgedehnt

Das Geschäftsgebiet der fusionierten Bank hat sich deutlich ausgedehnt. Es reicht zukünftig von Burbach im Süden bis Balve im Norden und von Hilchenbach im Osten bis Halver im Westen – ausgenommen ist der Kreis Olpe. Um die Belange der über 72.800 Mitglieder und 162.000 Kunden kümmern sich zukünftig in den 39 Filialen mehr als 650 Mitarbeiter. Die zusätzlichen SB–Standorte sind auf insgesamt 41 angestiegen.

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