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Die Generalprobe zur ersten digitalen Vertreterversammlung der Volksbank in Südwestfalen ist geglückt. (v.l.n.r.): Brigitta Wallmann (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende), Prof. Dr. Sven Keller (Aufsichtsratsvorsitzender), Karl Michael Dommes (Vorstandssprecher) sowie die Vorstände Jens Brinkmann und Roland Krebs. Foto: Volksbank

Lüdenscheid/Siegen. Die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank in Südwestfalen eG ist anders – findet sie in diesem Jahr doch komplett digital statt. Wie es sich für eine echte Premiere gehört, fand in der vergangen Woche Abend in der Volksbank-Hauptstelle Siegen eine Generalprobe statt.

„Im Theater gilt eine schlechte, pannenreiche Generalprobe gemeinhin als gutes Omen für eine Premiere“, sagte Vorstandssprecher Karl Michael Dommes noch kurz vor Probenbeginn. Eine gewisse Anspannung war in den
zusammengelegten Konferenzräumen Krönchen und Rubens im fünften Stock der Siegener Hauptstelle schon zu spüren. Kein Wunder, denn keiner der Beteiligten hatte bislang eine Vertreterversammlung als digitales Format absolviert. „So etwas hat es in unserer über einhundertjährigen Geschichte nicht
gegeben. Und wenn mir das jemand zu Jahresbeginn prophezeit hätte, hätte ich wohl nur ungläubig den Kopf geschüttelt. Aber die Pandemie bestimmt nun einmal auch hier die Spielregeln“, wird Dommes nachdenklich.

Umfangreiche Vorbereitungen

Viel ist im Vorfeld dafür getan worden, damit die Vertreterversammlung am heutigen Montag so reibungslos wie eben möglich durchgeführt werden kann. „In den zurückliegenden Wochen haben unser Vorstandsstab und unsere IT-Abteilung sowie zahlreiche andere, die an der Planung und Durchführung
beteiligt waren, eine tolle Arbeit geleistet“, sagte Lavinia Heße, Bereichsleiterin DigitalBank und Vorstandsstab. Denn anders als ursprünglich geplant, sitzen die Vertreterinnen und Vertreter heute nicht in der Siegerlandhalle, sondern zu Hause vor den eigenen PC-Bildschirmen. Und bei den ganzen Formalitäten dieser Veranstaltung soll ja auch nichts schieflaufen.

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Virtuelle Meetings bereits Alltag

Bereits zur Generalprobe tauschten deshalb Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Sven Keller, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Brigitta Wallmann, Vorstandssprecher Karl Michael Dommes sowie die Vorstände Jens Brinkmann und Roland Krebs das Rednerpult mit dem Telefonheadset. Auf einem großen Bildschirm konnten sie den Ablauf im virtuellen Veranstaltungsraum genauso verfolgen, wie es die Vertreterinnen und Vertreter heute an ihren eigenen Geräten auch tun werden.

So sieht heute Abend das Rednerpult aus. Foto: Volksbank

„Virtuelle Meetings sind in den letzten Monaten zum festen Bestandteil unseres Arbeitsalltags geworden – mittlerweile können wir das auch schon richtig gut. Aber mit so vielen Teilnehmern ist das nochmal eine ganz andere Dimension“, sagte Vorstand Roland Krebs, als er sich das Headset zu Beginn der Probe aufsetzte. Die Abstände der Sitzplätze waren im Vorfeld ausgemessen worden. Sämtliche Tische, Headsets und Utensilien waren desinfiziert. Die Teilnehmer hatten nacheinander mit Abstand und in einer Richtung den Sitzungssaal betreten.

Bildschirmschoner verursacht kleine Panne

Mit Blick auf die Parallelen zu einer Theater-Generalprobe hatte das Volksbank-Team bis kurz vor Ende der Generalprobe ein zunehmend schlechtes Gefühl, da die Probe eigentlich zu reibungslos durchlief. Glücklicherweise verursachte dann aber
doch noch ein Bildschirmschoner, der alle Blicke in den virtuellen
Veranstaltungsraum kurzzeitig unterbrach, dafür, dass die Generalprobe noch ihre Panne bekam.

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