Arbeit im Home-Office
Viele Beschäftigte des Märkischen Kreises arbeiten im Homeoffice. Foto: Derian

Märkischer Kreis. (pmk) Arbeiten im Home-Office ist ein wichtiges Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Kontakte am Arbeitsplatz, in der Pause, aber auch auf dem Weg zur und von der Arbeit entfallen. Beim Märkischen Kreis arbeiten aktuell rund 58 Prozent der rund 1.300 Beschäftigten von zu Hause aus, teilt seine Pressestelle mit.

Bereits in der Zeit vor Corona hatte der Märkische Kreis etwa 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, daheim oder mobil zu arbeiten. Mit Beginn der Pandemie ist das Angebot im Eiltempo ausgeweitet worden. Aktuell haben rund 750 Beschäftigte das technische Equipment für einen vollwertigen, flexiblen und modernen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Im Vergleich zum Februar 2020 hat sich die Zahl somit mehr als verdreifacht.

Zusätzliche Hardware

Dazu wurden allein in den vergangenen zwölf Monaten zusätzliche 250 Rechner und Laptops, 250 Bildschirme und 450 Telefone, Smartphones und Headsets angeschafft. Die darüber hinaus benötigte Hardware wurde aus dem üblichen Jahreskontingent für das Arbeiten während der Pandemie genutzt. Die gesamte notwendige Infrastruktur für voll ausgestattete Arbeitsplätze im Home-Office sowie für weitere 80 Corona-Kontaktermittler an drei neuen Standorten ist mit eigenem Personal aufgebaut, erweitert und installiert worden.

“Die Bereitstellung von weiteren Heimarbeitsplätzen hat für unseren Fachdienst IT ein hohes Maß an zusätzlicher Arbeit bedeutet. Trotzdem ist die Bereitstellung der Technik im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die handelnden Personen zügig ermöglicht worden”, berichtet Ludger Heitmann, Personalratsvorsitzender der Kreisverwaltung.

Familie und Beruf vereinbaren

Zahlreiche Beschäftigte haben einen festen, häuslichen Telearbeitsplatz oder können mobil via Laptop, Internet und Umleitung der dienstlichen Rufnummer auf ein häusliches Telefon oder auf das Smartphone arbeiten. Der Telearbeitsplatz dient vor allem dazu, die Anforderungen von Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Der Märkische Kreis unterstützt als zertifizierter, familienfreundlicher Arbeitgeber schon sehr lange die Telearbeit. Seit dem 1. Januar 2020 wurde die bestehende Dienstvereinbarung zur Telearbeit erweitert, die an allen geeigneten Arbeitsplätzen die Möglichkeit zum Home-Office eröffnet und auch zukünftige technische Lösungen berücksichtigt.

Bürgerkontakt bleibt bestehen

Fazit: Beim Märkischen Kreis kann Home-Office in vielen Bereichen unkompliziert und effizient ermöglicht und umgesetzt werden. Manche Arbeiten lassen sich allerdings nicht von zu Hause aus erledigen. Der direkte Bürgerkontakt bleibt beispielsweise in Bürgerbüros oder in der Ausländerbehörde bestehen. Nicht umsetzbar ist Home-Office unter anderem auch beim Rettungsdienst, in Leitstellen, bei Reinigungskräften oder bei corona-relevanten Tätigkeiten (zum Beispiel mobilen Abstrichen).

Aber da, wo es möglich ist, setzt der Kreis erfolgreich auf das digitale Arbeiten von zu Hause aus. Ludger Heitmann: “Die Rückmeldungen zu Home-Office und Telearbeit sind nahezu ausschließlich positiv.”

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