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Sobald der Ansturm zu stark wurde, sperrte die Polizei die L707. Foto: Max Gerhard

Herscheid/Meinerzhagen. (pmk) Der Märkische Kreis, die Stadt Meinerzhagen, die Gemeinde Herscheid, die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen.NRW sowie der Landesbetrieb Wald und Holz werden am kommenden Samstag und Sonntag (9./10. Januar) gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit entlang der Landesstraße 707 sowie für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auf der Nordhelle sorgen. Das wird in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.

Gemeinsame Einsatzleitung

Dazu wird eine gemeinsame Einsatzleitung eingerichtet, die bei Sonnenaufgang mit der permanenten Überwachung der Nordhelle beginnt. Entlang der Landesstraße sind Haltverbotszonen sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet. Die Freihaltung der Wege für den Rettungs- und Winterdienst (Schneepflug) wird gewährleistet. Verstöße werden konsequent geahndet. “Die Landesstraße 707 bleibt am Wochenende in alle Richtungen befahrbar. Sobald aber Überfüllung droht, wird sie direkt gesperrt”, erklärt Thomas Klein, Ordnungsamtsleiter des Märkischen Kreises.

Alle Beteiligten appellieren an die Vernunft, die Nordhelle zu meiden. “Bei Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung werden wir Betretungsverbote aussprechen”, kündigt Klein an. Polizei und Ordnungsbehörden sind gemeinsam mit verstärktem Personal vor Ort und werden die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen.

Bürgermeister appellieren an Vernunft

Uwe Schmalenbach, Bürgermeister der Gemeinde Herscheid, appelliert an die Menschen, der Nordhelle am Wochenende fernzubleiben: “In der aktuellen Situation ist es absolut unvernünftig, einzelne bekannte Erholungsgebiete wie auch die Nordhelle in Massen aufzusuchen. Falls es zum Wochenende wieder zu erheblichen Verkehrsproblemen kommt, werden Konsequenzen gezogen. Ich rufe alle Ausflügler auf, zu Hause zu bleiben. Den Ausflug in einem Verkehrschaos zu verbringen, kann nicht von Interesse sein.”

Gleiches erwartet auch Jan Nesselrath, Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen: “Wir müssen für die Sicherheit aller sorgen. Das gilt sowohl in Bezug auf die Gefahren der Pandemie, die uns überall begleiten, als auch auf andere Themen wie freie Rettungswege. Mit den Maßnahmen, die wir nun in einer gemeinsamen Initiative ergreifen, können wir diese Sicherheit bestmöglich gewährleisten.”

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