TEILEN
Kristina Reuber und Thorsten Hardegen präsentieren die Brotboxen und Warnwesten, mit denen der STL und der SELH jetzt alle Erstklässer ausgestattet haben. Foto: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL)  Der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) hat 700 Brotdosen an sämtlichen Lüdenscheider Grundschulen verteilt. Hinzu kam die gleiche Menge an Warnwesten, die wiederum der Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid-Herscheid (SELH) gestiftet hatte. Mit den verspäteten Geschenken zur Einschulung möchten STL und SELH einen gemeinsamen Beitrag zu den Themen Nachhaltigkeit und Sicherheit leisten.

Aus Zuckerrohr und komplett recycelbar

Im Vorjahr hatte der STL erstmals alle Erstklässler in Lüdenscheid mit Brotdosen ausgestattet. Das Besondere daran: Die Boxen bestehen aus Zuckerrohr und sind komplett recycelbar. „Wir haben als Entsorger auch den Auftrag, Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu fördern. Und da kam uns die Idee, damit direkt bei den Kleinsten anzufangen“, sagt Kristina Reuber vom STL. Die Aktion sei sehr gut angekommen. Daher habe der Entsorgungsbetrieb entschieden, ab sofort zu jedem neuen Schuljahr alle i-Männchen mit einer solchen Box zu beschenken.

Neongelbe Westen vom SELH

Seit diesem Sommer beteiligt sich auch der Stadtentwässerungsbetrieb an der Aktion: Der SELH stellt allen Grundschülern neongelbe Warnwesten zur Verfügung. Die können die Mädchen und Jungen auf dem Weg zur Schule bzw. nach Hause tragen, um im Straßenverkehr besser sichtbar zu sein. Die Idee zu der Kooperation sei dem STL nach einer Anfrage der Tinsberger Schule gekommen, woher solche Westen zu bekommen sei, erklärt Reuber.

Der Stadtentwässerungsbetrieb erklärte sich sofort einverstanden – und legte den Westen auch gleich noch Lernmaterial bei: Neben einer kindgerechten Broschüre zum Thema Abwasserbeseitigung zählen dazu ein Merk- und ein Arbeitsblatt, die sich mit der Frage beschäftigen, was in der Toilette entsorgt werden darf und was nicht. „Wir hoffen, dass wir damit vor allem bei den Kindern, aber auch bei so manchem Erwachsenen einen Lerneffekt erzielen können“, sagt Thorsten Hardegen vom SELH.

Eigentlich hätten die Utensilien direkt nach den Sommerferien an den Grundschulen verteilt werden sollen. „Wegen der unklaren Corona-Lage haben wir aber beschlossen, damit erst einmal abzuwarten. Die Schulen hatten mehr als genug zu tun“, sagt Kristina Reuber. Einige Wochen später gaben dann Mitarbeiter des STL an allen Schulen Butterbrotdosen, Warnwesten und Lernmaterial ab – als verspätetes Geschenk zur Einschulung. Das soll es im nächsten Jahr wieder direkt zu Beginn des Schuljahres geben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here