Beim Unfall am Südportal des Hestenbergtunnels wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt.

Plettenberg. (ots) Am Freitagmittag (24. September) gegen 12:40 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall am Südportal des Hestenbergtunnels.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zum Unfallhergang war ein 47-jähriger Plettenberger mit seinem PKW vom Tunnel aus in Richtung Innenstadt unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit zwei Fahrzeugen.

Mit dem Stichwort “TH1 eingeklemmte Person” alarmierte die Kreistleitstelle die Einheiten Wache, Stadtmitte und Ohle. Bereits auf der Anfahrt ließ die Plettenberger Feuerwehr den Hestenbergtunnel über die Tunnelleitzentrale in Hamm in beide Fahrtrichtungen sperren.

Dass aus einem PKW Rauch aufsteigen sollte, bestätigte sich nicht. Stattdessen fanden die Einsatzkräfte drei stark beschädigte Fahrzeuge vor. Darin befanden sich eine eingeklemmte, eine eingeschlossene und weitere zwei verletzte Patienten. Zu ihnen gehörte ein zweijähriges Kind, das leicht verletzt wurde.

Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Rettungshubschrauber landet

Parallel wurden zwei umfangreiche technische Rettungen durch die Einheiten Wache und Ohle eingeleitet. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurden die teilweise Schwerstverletzten aus ihren Fahrzeugen befreit. Die Löschgruppe Stadtmitte sicherte die Landung eines nachalarmierten Rettungshubschraubers – Christoph Dortmund – im Kreuzungsbereich Am Wall ab.

Aufgrund der Anzahl der Verletzten ließ der Einsatzleiter das Stichwort “MANV 5” – Massenanfall an Verletzten bis 5 Patienten – alarmieren. Bei diesem Stichwort werden zusätzliche Rettungsmittel und der leitende Notarzt des Märkischen Kreises sowie ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst angefordert.

Tunnel mehrere Stunden lang gesperrt

Die Plettenberger Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften ca. zwei Stunden vor Ort.

Die Drehleiterbesatzung unterstützte im Nachgang noch ca. eine Stunde die Polizei bei der umfangreichen Unfallaufnahme. Für detaillierte Bildaufnahmen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und die Einsatzstelle aus der Vogelperspektive abgelichtet.

Während der Unfallaufnahme blieb der Tunnel weiterhin in beide Richtungen voll gesperrt.

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