Gabi Schuppe, Petra Gotthardt, Heinz Rohe und Ulrike Seidel (links Tafel-Fahrer Ralf Kronfeld) überbrachten die Spende. Foto: Wolfgang Teipel

Werdohl/Neuenrade. Keine gemeinsamen Ausflüge, keine eigenen Veranstaltungen: Die Corona-Pandemie hat auch das Vereinsleben der Vereinigten Gesellschaft Werdohl-Neuenrade lahmgelegt. Die Mitglieder zahlen ihre Beiträge weiter. Auch deshalb war der städteübergreifende Kulturverein jetzt in der Lage, die Werdohler Tafel mit einer Spende zu unterstützen. Eine kleine Delegation, bestehend aus Gabi Schoppe, Petra Gotthardt, Ulrike Seidel und Heinz Rohe, überreichte Vertretern der Tafel vor der jüngsten Lebensmittelausgabe einen Scheck über 500 Euro.

Das ist eine hoch willkommene Finanzspritze. „Da die Lebensmittelspenden zurückgehen, sind wir stärker auf Zukäufe angewiesen“, sagte Heike Schaefer. Sie ist die Leiterin der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes, das die Werdohler Tafel im Haus der Diakonie am Kirchpfad betreibt.

Die Versorgung der Tafelgäste mit Sachspenden werde immer schwieriger. Offenbar kalkulierten Lebensmittel-Unternehmen in der Corona-Kreise anders als zuvor.

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Die Werdohler Tafel versorgt einmal im Monat 136 Familien mit Lebensmittel. Unter dem Strich handelt es sich um 400 Personen, darunter 150 Kinder, die aufgrund ihrer finanziellen Situation auf diese Unterstützung angewiesen sind. „Wir helfen ihnen, gut über den Monat zu kommen“, erklärte Heike Schaefer.

Die Vereinigte Gesellschaft unterstützt immer wieder Jugendgruppen und soziale Einrichtungen. In diesem Jahr ist die Wahl auf die Werdohler Tafel gefallen.

Die Mitglieder haben es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, durch den gemeinsamen Besuch kultureller Veranstaltungen und durch eigene Veranstaltungen das gesellige Zusammensein und die kulturellen Interessen der Mitglieder zu fördern.

Zu den Aktivitäten gehören der Besuch von Ausstellungen, Musikveranstaltungen (Konzerten, Opern) und Theater- und Kabarettaufführungen sowie Besichtigungsfahrten. Ein weiterer fester Bestandteil im Veranstaltungskalender ist die mehrtägige Jahresfahrt. Nicht nur sie musste in diesem Jahr ausfallen.

Durch die Vorläufergesellschaft „Concordia“ besteht die Vereinigte Gesellschaft  bereits seit 1862, als Zusammenschluss der Gesellschaft „Concordia“ und der  „Mittwoch-Gesellschaft“ seit dem Jahr 1954.

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