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Foto: Parnemann

Lüdenscheid. Vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes beim Bund und den Kommunen am 15./16. April, ruft der Verdi-Bezirk Südwestfalen zum ersten größeren Warnstreik für Dienstag, 20. März, auch im Märkischen Kreis auf.

Verdi-Mitglieder aus dem Märkischen Kreis sind aufgerufen, sich zunächst bei den jeweiligen Dienststellen zu treffen. Danach sollen sie sich in Lüdenscheid zu einem Demonstrationszug formieren, der um gegen 9.45 Uhr auf dem Sternplatz mit einer Kundgebung endet.

Zu erheblichen Einschränkungen könne es im gesamten Kreisgebiet, aber besonders in folgenden Bereichen kommen: Busverkehr der MVG, möglicherweise in den Kindertagesstätten (Kitas) in Lüdenscheid und im Bürgerbüro des Märkischen Kreises.

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„Wir hoffen, dass durch diesen und weitere geplanten Warnstreiks die Arbeitgeber endlich ein überzeugendes Angebot vorlegen“, sagte Bettina Schwerdt, stellvertretende Geschäftsführerin im Verdi-Bezirk Südwestfalen. „Auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorzulegen und unsere Forderungen als ‚viel zu hoch und in der Struktur schädlich’ abzulehnen, ist eine Geringschätzung der Beschäftigten.“

Die Beschäftigten unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, bei der Müllabfuhr, auf den Bauhöfen, in den Kitas, in den öffentlichen Verwaltungen, in Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen leisteten tagtäglich gute Arbeit und erbrächten damit die Daseinsvorsorge des Staates – und das oft rund um die Uhr.

Besonders wichtig seien den Beschäftigten neben der Erhöhung des Tabellenentgeltes um sechs Prozent eine Steigerung der Vergütung um mindestens 200 Euro. Davon würden besonders die Beschäftigten der unteren Vergütungsgruppen profitieren, die von einer rein prozentualen Erhöhung kein so gutes Ergebnis zu erwarten hätten.

 

 

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