Foto: Ulrich Slatosch

Plettenberg. Sie sind da, wenn Menschen in Not sie brauchen. Sie sind oft eine erste lebenswichtige Stütze für Opfer von Unglücken oder Schicksalsschlägen aller Art. In vielen Fällen ist es einfach ihr verständiges Zuhören, für betroffene Menschen da zu sein, das
Auffangen in sehr schwerer Minute. Die Notfallseelsorgerinnen und seelsorger.
Dass diese hier bei uns mit einer 24/7Rufbereitschaft jederzeit einsatzbereit sind, haben wir hier in der VierTälerStadt vor allem Diakon Gerhard van de Loo zu verdanken. Durch sein enormes Engagement als Koordinator der Notfallseelsorge PlettenbergHerscheid hat er mehr als zwei Jahrzehnte lang diese wichtige Rufbereitschaft sichergestellt, natürlich zusammen mit seinen Notfallseelsorgerinnen und seelsorgern.


Da fiel es allen am vergangenen Mittwochabend (31.08.22) sichtlich schwer, ihren liebgewonnenen Diakon ziehen zu lassen. Im Rahmen des traditionellen Jahresgrillens bei Pfarrer Uwe Brühl, an der Johanniskirche in Eiringhausen, wurde Gerhard van de
Loo von seinen Kolleginnen und Kollegen der Notfallseelsorge PlettenbergHerscheid verabschiedet. Aus den eigenen Reihen überreichte Organisatorin Ulrike Schäfer ein persönliches Präsent und eine Urkunde, die van de Loos künftige „Ehrenmitgliedschaft“ verbrieft. Diakon Ulrich Slatosch überbrachte neben Dankesgrüßen die Entpflichtung als Koordinator in der Notfallseelsorge des Bistums Essen.

Bürgermeister Ulrich Schulte ließ es sich nicht nehmen, van de Loo für seinen
vorbildlichen Einsatz persönlich zu würdigen und ihm einen gefüllten „Obstkorb“ zu überreichen.
Der sichtlich Gerührte dankte Schulte für die Unterstützung der Stadt Plettenberg, die er auch von Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel und dessen Vorgänger HansPeter Kapitain habe erfahren dürfen. Er sei allen Beteiligten für die ihm entgegengebrachte Wertschätzung dankbar.

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Im Anschluss an die Ehrung nahmen die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger
einen frisch ausgebildeten „Neuen“ herzlich in ihre Reihen auf. Auch in dieser
gesellschaftlich so wichtigen Profession ist Nachwuchs sehr gefragt. Vor allem, wenn eine solche Lücke hinterlassen wird, wie von Gerhard van de Loo. Bei guten Gesprächen und leckerem Grillgut ließ man den Abend gemeinsam ausklingen.