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Ein Steintor von Thomas Wewers. Foto: privat

Lüdenscheid-Brügge. Kunstausstellungen gehören seit dem Tag der Eröffnung vor 35 Jahren zum Kulturangebot des „mach was…“. Nun ist es wieder soweit. Am Sonntag, 17. November, 11-17 Uhr öffnet der Kulturverein seine Räume Am Raffelnberg 3a in Lüdenscheid-Brügge für die „Kunst unterm Dach“. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, die Kunst bei Kaffee und Kuchen zu genießen.

Kunst in der Natur

„Alles aus dem grünen und weißen Bereich“ so betiteln Vera Lauber und Thomas Wewers ihre gemeinsame LandArt Ausstellung, die am 17. November im „mach was…“ präsentiert wird. LandArt – Kunst in und mit der Natur ist eine Ende der 60-Jahre in den USA entstandene Kunstrichtung, die sehr vielfältige Ausprägungen hat, auch was Größe und Ausdehnung betrifft. Oftmals zählt nicht nur die einzelne Installation, sondern die Einbindung in den Landschaft- oder Naturraum ist Teil des Werkes.

Weiterbildung bei Werner Henkel

Vera Lauber arbeitet seit über zehn Jahren in der Regional-, Dorf- und Stadtentwicklung insbesondere in ländlichen Räumen.



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LandArt von Vera Lauber. Foto: privat

Sie entwirft gemeinsam mit den Menschen eines Ortes oder einer Region räumliche Entwicklungskonzepte. Bei dieser Arbeit stieß sie das erste Mal auf das Thema LandArt und über Workshops zum Thema fing sie Feuer und landete schließlich in der LandArt-Weiterbildung von Werner Henkel, Naturkünstler aus Bremen (NaturArte). Sie begeistert die Eigenschaften, Vielseitigkeit und die Veränderungen der Naturmaterialien und der Elemente. Bei ihrer Arbeit bezieht sie den besonderen Geist der Orte in der Natur oder der Landschaft in ihre Arbeiten mit ein.

Nur Naturmaterialien

Thomas Wewers wurde durch den LandArt-Künstler Andy Goldworthy inspiriert, doch es brauchte einige Zeit für seine ersten eigenen zaghaften Versuche in der Natur künstlerisch tätig zu werden. Er besuchte wie Lauber die Weiterbildung von Werner Henkel und war ab da infiziert. Die Einbeziehung des Landschaftsraumes bei der Installation eines einzelnen Kunstwerkes gewann für ihn Bedeutung. Wichtig ist ihm bei seinen Arbeiten, dass nur Naturmaterialien verwendet werden, ohne die Zuhilfenahme von vorgefertigten Materialien, aber wie bei Lauber bestätigen Ausnahme die Regel. Die Vergänglichkeit vieler LandArt-Werke rührt Wewers besonders an – durch sie, so Wewers bezieht die LandArt oft ihre Faszination und Unmittelbarkeit. Diese Einzigartigkeit fängt die Fotografie der LandArt Kunst ein.
So werden in der Ausstellung „Alles aus dem grünen und weißen Bereich“ von Wewers/Lauber Bilder auf Leinwand oder in Galery Print zu sehen sein. Diese Bilder sind in unbegrenzter Auflage käuflich zu erwerben und können während der Ausstellung vor Ort bestellt werden. Mehr Infos: www.machwas-in-luedenscheid.de

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