Symbolfoto: PIRO4D/pixabay.com

Schalksmühle. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) möchte eine neue Diskussion über den Einsatz von Lüftern im Schulbetrieb anstoßen. Anlass ist ein offener Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF), die sich für den Einsatz solcher Lüfter stark macht.

In einem offenen Brief von UWG-Fraktionschef Klaus Nelius an Bürgermeister Jörg Schönenberg, die Ratsfraktionen und Schulleitungen heißt es unter anderem: “Die politische Diskussion im Bund und in den Ländern führt zu einem gefühlten Stillstand bei der Pandemiebekämpfung. Die Bevölkerung versteht inzwischen weder den Flickenteppich an Bestimmungen noch die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen, wie zuletzt die Diskussion um die Ausgangssperren zeigt. In dieser Situation war der offene Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung ein Weckruf, die offensichtlich erfolglosen Maßnahmen zu hinterfragen und andere, wissenschaftlich fundierte Wege zur Infektionsbekämpfung zu gehen.



Schwerpunkt sollte demnach die Bekämpfung der Infektionsketten in Innenräumen sein, die regelmäßig von vielen Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg aufgesucht werden (müssen). Hier fordert die GAeF u.a. klar den Einsatz von Lüftern, um eine gefährliche Konzentration von Aerosolen gar nicht erst entstehen zu lassen

Die UWG Schalksmühle hat das zum Anlass genommen, eine bereits vor zwei Monaten geäußerte Anregung wieder aufzugreifen: den Einsatz von Lüftern im Schulbetrieb, wie er auch von der GAeF begründet gefordert wird”

Weiter heißt es: “Wir würden es begrüßen, wenn Sie unsere Anregung aufgreifen würden und damit ein Nachdenken und eine Diskussion anstoßen, was man konkret anders tun könnte oder sollte, anstatt sich in endlosen Diskussionen und Rechtsstreitigkeiten um Lockdown und Ausgangssperren zu verstricken. Was wir für Schulen anregen könnte gleichermaßen für Geschäfte, Restaurants und viele andere Bereich des öffentlichen Lebens gelten, in denen Menschen über einen längeren Zeitraum zusammenkommen wollen. Sie haben ein Recht auf Alternativen und eine Perspektive.”

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