Hagen/Garenfeld. In der Silvesternacht wurde ein 24-jähriger Mann im Volkspark Opfer eines brutalen Angriffs. Wie die Polizei am Samstagmorgen schilderte, war der junge Mann mit mehreren Freunden gegen 1.40 Uhr unterwegs gewesen, als er im Volkspark von einer achtköpfigen Gruppe mit Böllern beworfen wurde. Als er von einem Böller am Kopf getroffen wurde, habe er der Gruppe zugerufen, dass sie doch mit dem Mist aufhören sollten. Daraufhin kamen alle acht Jugendliche auf den Geschädigten zu, einer aus der Gruppe schlug ihn unvermittelt ins Gesicht. Nach weiteren Schlägen ins Gesicht fiel der 24-Jährige zu Boden.

Fußtritte gegen Kopf und Körper

Noch während der Geschädigte am Boden lag, wurde er vom Beschuldigten und weiteren vier Jugendlichen aus der Gruppe mit Tritten traktiert. Die fünf Beschuldigten traten den Geschädigten mehrmals gegen den Kopf und den gesamten Oberkörper. Nachdem die Schläger vom Geschädigten abließen, entfernten sie sich zu Fuß in die verschiedensten Richtungen.

Das Opfer konnte auf dem Weg Richtung Elberfelder Straße einen Streifenwagen anhalten und von dem Angriff berichten. Zuhause machten sich dann Schmerzen im gesamten Oberkörper und Kopfbereich breit; erst jetzt entschied er sich, Anzeige zu erstatten. Gegenüber der Polizei konnte er allerdings die acht Jugendlichen nicht nähe beschreiben; er erinnerte sich lediglich an einen dunkelhäutigen und mehrere südländisch aussehende Jugendliche.

Mehr als 100 Einsätze

Insgesamt bescherte die Silvesternacht der Polizei, wie bereits veröffentlicht, mehr als 100 Einsätze. Das berichtet “Radio Hagen”. Größtenteils ging es um Streitigkeiten, Schlägereien, Sachbeschädigungen und Ruhestörungen. Außerdem wurden, wie die Polizei selbst in ihrem Presseportal darlegt, erneut Einsatzkräfte bei ihren Einsätzen mit Böllern und Flaschen beworfen. Ein Streifenwagen wurde dabei beschädigt. Der Täter konnte unerkannt entkommen. Laut “Radio Hagen” fand der Übergriff in Altenhagen statt.

Die Zahl von über hundert Einsätzen entspricht den Anforderungen im Vorjahr.

Nur ein Drogentest

Bei einer Vielzahl von Verkehrskontrollen fiel – erfreulicherweise, so die Polizei – nur ein Fahrzeugführer auf. Der Drogentest verlief positiv. Es folgte die fällige Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.

Außerdem musste die Polizei in der Zeit von 18 Uhr am Abend bis 6 Uhr in der Früh drei Verkehrsunfälle mit Sachschaden aufnehmen. Zum Glück gab es keine Unfälle, bei den Menschen zu Schaden kamen.

80 Einsätze der Feuerwehr

Auch für die Feuerwehr war die Silvesternacht nach der Berichterstattung von “Radio Hagen” ziemlich turbulent. Der Rettungsdienst musste zu 80 Einsätzen ausrücken. Die häufigsten Gründe: übermäßiger Alkoholkonsum, Stürze, Schlägereien und falscher Umgang mit Feuerwerkskörpern. So berichtete die Polizei von zwei Bränden in Wohnhäusern an der Elberfelder Straße und an der Straße Am Hauptbahnhof. Dabei sei allerdings kein nennenswerter Sach- oder Personenschaden entstanden.

Die Feuerwehr musste insgesamt zu 15 Einsätzen ausrücken. Auch die Feuerwehr hat gegenüber “Radio Hagen” von gezielten Böllerwürfen gegen ihre Einsatzkräfte berichtet.

500 Strohballen in Flammen

Schon vor dem Jahreswechsel musste die Feuerwehr, so ein weiterer Bericht von “Radio Hagen” zu einem großen Feuer nach Garenfeld ausrücken. Auf einer Wiese an der Westhofener Straße brannten 500 Strohballen. Mit mehreren Trupps wurde der Brand zunächst eingedämmt. Die benachbarten Bauern zogen mit Radladern die Strohballen auseinander. Feuerwehrleute löschten anschließend die Brandnester ab. Die Einsatzkräfte waren bis in die Morgenstunden des Neujahrtages vor Ort.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Brandstiftung könne derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf 12.500 Euro.

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