Referent Dr. Gerhard Hildenbrand. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Führen wir eigentlich ein gutes Leben? Obwohl Wohlstand, Freiheiten und die von jedem Einzelnen selbst bestimmbaren Lebensmöglichkeiten zunehmen, fühlen sich immer mehr Menschen erschöpft und ausgebrannt, leiden unter psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Wie kann dieser Widerspruch erklärt werden?

Das Lüdenscheider Forum Seele und Körper – veranstaltet von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – bietet einem interessierten Publikum einen spannenden Vortrag zum Thema „Über die Schwierigkeit, ein gutes Leben zu führen“. Die Veranstaltung findet am Montag, 28. Mai, um 18.30 Uhr im Seminarzentrum (Haus 7) des Klinikums Lüdenscheid statt, der Eintritt ist frei. Referent ist Dr. Gerhard Hildenbrand, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Lüdenscheid.

Dr. Hildenbrand beschreibt die besondere Dynamik moderner Gesellschaften, die Wachstum, technische und soziale Beschleunigung benötigen, um sich zu erhalten. Dies hat Folgen für die Lebensweise und -erfahrung der Menschen, die sich mit dieser „Hamsterradlogik“ identifizieren. Um hier nicht Schaden zu nehmen, bedarf es neben einer kritischen Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien der Postmoderne vor allem persönlicher Erfahrungen. Sie stärken trotz aller Belastungen unser Identitätsgefühl, verringern Gefühle der Entfremdung und könnten so zu einem guten Leben beitragen.

Im Anschluss an den Vortrag wird ausreichend Zeit für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung stehen.

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