Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Sport als Teil der Lösung – nicht des Problems. Unter diesem Motto haben 32 Großvereine aus Nordrhein-Westfalen, darunter die Lüdenscheider Turbo-Schnecken, ein Positionspapier für den Landessportbund und die Politik erarbeitet. Es soll wichtige Impulse für eine verantwortungsvolle Öffnung von Sportstätten in Coronazeiten liefern.

Seit knapp einem Jahr ist für uns nichts mehr wie es vorher war. Doch: Wir sind innovativ, geben Impulse und sind auch so während der Corona-Pandemie Motor für den Sport, heißt es in einer Pressemitteilung der Turbo-Schnecken. “Wir versuchen durch kreative Lösungen weiterhin, Menschen in Bewegung zu halten. Durch uns kann jeder fit und gesund älter werden und seit vielen Jahren steht das „Wir“ im Mittelpunkt unserer Arbeit.”



Die Auswirkungen der Pandemie gehen nicht spurlos an den Turbo-Schnecken vorüber. “Doch auch wir sind, wie 31 weitere Großsportvereine in NRW, von einem Mitgliederverlust betroffen. Zusammen haben wir (32 Großsportvereine) 2020 einen Mitgliederverlust von 19.238 Mitgliedern (-11,54%) zu verzeichnen”, heißt es weiter.

“Die kleineren Lockerungen im Sport helfen zwar den verbleibenden Mitgliedern wieder ein erstes Angebot vor Ort zu ermöglichen. Bis allerdings bewusst Neumitglieder gewonnen werden können, werden noch Wochen oder Monate vergehen.”

Deshalb haben die Turbo-Schnecken wir zusammen mit 31 weiteren Großsportvereinen ein Positionspapier für den Landessportbund und die Politik erarbeitet, um auf die Notlage in Sportvereinen in dieser Pandemie aufmerksam zu machen.

Hier das Positionspapier: Positionspapier NRW Großsportvereine-1

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here