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41 Turbo-Schnecken verbrachten schöne Tage in Leuven. Foto: privat

Lüdenscheid. Vor ein einigen Tagen besuchten 41 Turbo-Schnecken Lüdenscheids belgische Partnerstadt in Leuven. Fast alle waren zum ersten Mal hier und erlebten eine sehenswerte und pulsierende Stadt.

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Leuven ist eine quicklebendige und prunkvolle Universitätsstadt, nur 25 Kilometer von der Hauptstadt Brüssel entfernt und liegt in der Provinz Brabant. Auf rund 92.000 Einwohner kommen 37.000 Studenten – kein Wunder also, dass die Stadt vor hübscher Cafés und Bars nur so sprudelt. Weltbekannt ist Leuven allerdings auch durch sein Bier, nicht umsonst wird sie auch Bierhauptstadt genannt. Stella-Artois ist sicherlich noch vielen Lüdenscheidern aus der Zeit der belgischen Armee in Lüdenscheid bestens bekannt.

Restaurants und Bistros soweit das Auge reicht

In Leuven angekommen, gab es gleich einen geführten Stadtrundgang durch das historische Zentrum. Auf dem Oude Markt befindet sich die sogenannte „längste Theke der Welt“. Ein Restaurant und Bistro neben dem nächsten, soweit das Auge reicht. Hinter den Theken ziehen die Fassaden im Neurenaissance- und Neubarockstil die Blicke auf sich. Auf der Route entlang den Universitätseinrichtungen und diversen Conventen zeigte sich Leuven von seiner schönsten Architekturseite. Der erste Tag fand seinen Abschluss am Abend in einem landestypischen Restaurant.



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Beginenhof – eine völlig andere Welt

Der Samstag begann mit einem weiteren Stadtrundgang. Dabei wurden der Groote Begijnhof, Dijlepark, der Botanische Garten besucht. Im Grotte Begijnhof war es, als wäre man in einer völlig anderen Stadt – der Beginenhof ist quasi eine Stadt in der Stadt, umringt von einer Stadtmauer und mit einer völlig anderen Architektur als die Stadt Leuven. Der Hof wurde 1230 gegründet  und ist seit dem Jahr 2000 Weltkulturerbe der UNESCO.

Ein Stadtrund gehört dazu. Foto: privat

Natürlich darf in der Bierstadt Belgiens auch ein Brauereibesuch nicht fehlen. Da an diesem Wochenende ein großes Bierfestival außerhalb der Stadt stattfand, konnte kein Besuch der größten Brauerei „Stella Artois“ erfolgen. Aber die Besichtigung der kleinen Hausbrauerei Domus entpuppte sich für die Turbo-Schnecken als Volltreffer. Mit viel Humor und einigen kleinen Anekdoten erfuhren die Teilnehmer doch noch einiges Neues über den Gerstensaft. Die obligatorische Verkostung fehlte natürlich nicht. Im Rahmen des nachfolgenden Abendessens endete der kurzweilige Ausflug in die Leuvener Biergeschichte.

Am Sonntagmorgen wurde die Gruppe im berühmten Rathaus von Leuven von der Stadtverwaltung empfangen. Bei einem geführten Rundgang durch das Rathaus und die gegenüberliegende Sint-Pieterskerk (Sankt Peterskirche) gab es reichlich Interessantes über die Geschichte Leuvens zu erfahren.

Danach hieß es Abschied nehmen von der Partnerstadt und es ging wieder mit dem Bus nach Lüdenscheid zurück. Unterwegs wurde noch ein Stopp im Oberbergischen eingelegt, wo zum Abschluss eine Stärkung in Form einer Bergischen Kaffeetafel auf die Gruppe wartete. Gut gestärkt und bestens gelaunt trafen die Schnecken dann abends wieder am Busbahnhof in Lüdenscheid ein.

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