Sogar der Stern von Bethlehem ging bei "Ein Funken Hoffnung" mit auf die Reise. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. „Ein Funken Hoffnung“: Die Treckerumzüge unter diesem Motto wollten sich viele Menschen aus allen Orten des Märkischen Kreises am Samstagabend nicht entgehen lassen. Landwirte aus der Region und den Nachbarkreisen hatten ihre Fahrzeuge weihnachtlich geschmückt. Mit der Aktion „Ein Funken Hoffnung“ wollten sie auf die schwierige Lage ihrer Branche aufmerksam machen. Zugleich wollten sie mit ihren Kolonnen an Kinder-, Altenheimen, Krankenhäusern und Kinderkrankenstationen Weihnachtsstimmung verbreiten.

Schaulustige in Massen

TACH!-Redakteure waren in Plettenberg und beim Start der Kolonne am Lüdenscheider SOS-Kinderdorf dabei. Hier verursachten die Massen Schaulustiger beinahe ein mittleres Verkehrschaos. Gut, dass die Polizei hier und an anderen Orten regelnd eingriff. So wurde auch am Kreisverkehr, in dem die Zufahrt zum SOS-Kinderdorf und zur A45 liegt, das Schlimmste verhindert.

Handys wurden gezückt

Der Umzug startete mit ein wenig Verspätung. Für die Schaulustigen kein Problem. Sie harrten an diesem kalten Dezemberabend aus, bis die Kolonne an ihnen vorbeirauschte. Dann wurden die Handys gezückt. Auch Tach!-Redakteur Wolfgang Teipel hielt drauf. Er hatte sich auf einer Verkehrsinsel am Kreisverkehr postiert.

Vom SOS-Kinderdorf bis nach Hagen

Vom SOS-Kinderdorf ging’s zunächst zum Seniorenheim Reeswinkel in Schalksmühle. Dann führte die Route weiter über die Seniorenanlage Bethanien in Halver und anschließend über Breckerfeld nach Hagen. An allen Haltepunkten wurden an diesem Vorabend vor Nikolaus kleine Überraschungen verteilt.

Zwei weitere Routen im Südkreis führten am Samstag  von Plettenberg über Herscheid nach Lüdenscheid und von Neuenrade über Altena nach Lüdenscheid.

Bewegung “Land schafft Verbindung”

Die Aktion fand bundesweit an vielen Orten statt und stammt von der Bewegung „Land schafft Verbindung“ und war mit der Polizei abgeklärt. „Es sollte kein großes Spektakel sein. Wir wollen nur nach dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ etwas Licht in diese düstere Zeit bringen, für die, die es am nötigsten brauchen“, erklärte Christoph Schürholz, vom Orga-Team. Für die Landwirte gab es von allen Seiten Lob für diese gelungene Aktion.

 

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