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Lüdenscheid. (ots) Die Polizei befasst sich zurzeit mit einem Fall von Tierquälerei und sucht Zeugen. Wie sie mitteilt, haben Unbekannte am Mittwochvormittag oder in der vorhergehenden Nacht drei Pferden auf einer Wiese im Brauck (Bereich Wettringhof) den Schweif abgeschnitten. Außerdem stahlen die Unbekannten rund 1000 Meter Drahtseil, mit dem die Weide umfriedet war, und einen Stromgenerator. Die Polizei bittet etwaige Zeugen sich unter der Rufnummer 02351/90990 zu melden.

Betrügerischer Spendensammler

Die Polizei hat am Dienstag einen betrügerischen Spendensammler erwischt. Laut Polizeibericht klingelte der Mann gegen 14 Uhr an der Wohnungstür einer Frau im Straßburger Weg. Er hielt ihr einen Sammlerausweis vor die Nase, behauptete, dass er Geld für ein Blindenwerk sammle und erwies sich dabei als sehr hartnäckig. Das Ganze kam der Frau verdächtig vor. Sie informierte die Polizei. Eine Polizeistreife entdeckte den Sammler in der Annabergstraße. Der 43-jährige Lüdenscheider stritt zwar ab, Spenden zu sammeln. Doch bei der Durchsuchung seines Rucksacks kam ein “Sammelbuch” zum Vorschein mit der Aufschrift eines gemeinnützigen Vereins, der sich um straffällig gewordene Menschen kümmert. Darin hatten zahlreiche Spender unterschrieben. Außerdem führte er einen als gestohlen gemeldeten, fremden Führerschein mit sich.



Erneut falsche Mahnschreiben

Bereits zum dritten Male hat eine 56-jährige Lüdenscheider Mahnschreiben wegen angeblicher Forderungen eines großen Online-Händlers bekommen. Sie stammten von verschiedenen Inkasso-Unternehmen. Mehrfach setzte sie sich mit dem Online-Händler in Verbindung und bekam von dort die Auskunft, dass es keine Forderungen gebe. Außerdem riet das Unternehmen zur Anzeige bei der Polizei. Dem folgte die Frau am Mittwoch.

Zurzeit häufen sich im ganzen Kreisgebiet Anzeigen wegen gefälschter Mahnungen – zumeist wegen angeblich nicht gezahlter Gebühren für die Teilnahme an Lotterien. Vielfach soll das Geld auf ein griechisches Konto überwiesen werden. Der genannte Gläubiger ist ebenso erfunden wie das Inkasso-Büro.

Ein echtes Inkasso-Büro schickte einer Lüdenscheiderin eine Mahnung. Allerdings hatte sie das angeblich nicht bezahlte 3-Monats-Abo gar nicht abgeschlossen. Auch die Adresse und das angegebene Geburtsdatum stimmten nicht. Die Frau erstattete Anzeige wegen Betrugs. Die Polizei rät, Inkasso-Schreiben sehr genau zu prüfen – auch wenn die Briefe bereits sehr scharf formuliert sind und Druck ausüben, “umgehend” zu zahlen. Berechtigte Forderungen müssen genau aufgeschlüsselt sein. Im Zweifelsfall können sich Betroffene an die Verbraucherberatung wenden und Anzeige bei der Polizei erstatten. (cris)

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