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Kuschelzeit mit Meret Kaufholf und Marisa Schön. Foto: Tierheim Dornbusch

Schalksmühle/Lüdenscheid. Jenny Weber hat es fast geschafft. Sie steht kurz vor dem Ende Ihrer dreijährigen Ausbildungszeit im Tierheim Dornbusch.

Als sie ihren Bundesfreiwilligendienst im 2015 antrat, hat sie nicht damit gerechnet, dass sie so lange bleiben wird.

„Einen Bundesfreiwilligendienst als Einstieg in das Berufsleben zu absolvieren ist eine prima Sache“, berichtet Jenny Weber. „Ich habe ganz viel über das Berufsbild des Tierpflegers gelernt und konnte mir so ein klares Bild über meine Berufswahl machen“.



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Eine weitere Auszubildende im Tierheim Dornbusch, die nun auch ihr Ausbildungszeit beendet, ist Michele Graupner. Auch sie hat zunächst ein Jahr lang den Bundesfreiwilligendienst absolviert und ist dann geblieben, um ihre Ausbildung als Tierpflegerin zu beginnen.

Wartezeit auf Bufdi genutzt

„Zunächst war noch kein Ausbildungsplatz für mich frei“, so Michele Graupner. „Ich habe die Wartezeit sinnvoll als Bundesfreiwillige im Tierheim Dornbusch genutzt und konnte dann fließend in meine Ausbildungszeit starten“.

Marisa Schön reinigt die Katzenhäuser. Michelle bringt die Hunde in die Zwinger. Michelle Graupner beim Kundengespräch. Fotos: Tierheim Dornbusch

Die Aufgaben der Bundesfreiwilligen im Tierheim sind vielfältig. Ihr Einsatz unterscheidet sich nicht groß von denen der Tierpfleger. Vom Reinigen der Tierunterkünfte, über das Füttern der tierischen Bewohner – es gibt eine Menge Aufgaben, die täglich erledigt werden müssen.

Und das 365 Tage im Jahr. Die Versorgung der Tiere kennt keine Feiertage und keine Wochenenden. Ob Tierarztbesuche, der Gang zur Hundeschule, Spenden abholen oder Instandsetzungsarbeiten, es ist immer reichlich zu tun und das bei Wind und Wetter.

Kuschelzeiten entschädigen

Eines gibt es allerdings inklusive: Kuschelzeiten! Und die entschädigen jeden Tag aufs Neue, wenn alle Zwinger und Katzenhäuser belegt sind und richtig viel zu tun ist.

Meret Kaufhold und Marisa Schön beenden im Juli ihren Dienst. „Es war ein spannendes Jahr, in dem ich viel über die Tiere und auch mich gelernt habe. Die Zeit möchte ich nicht missen“, fasst Meret Kaufhold ihr Jahr im Tierheim Dornbusch zusammen. Marisa Schön blickt stolz auf ihr Jahr zurück und sagt: „Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Die vielen Erlebnisse mit den Tieren, die manchmal traurigen Geschichten, die sich aber jedes Mal aufs Neue zum Guten gekehrt haben und die vielfältigen Aufgaben, die zu erfüllen waren. All das hat mir einen guten Start in mein Berufsleben gegeben.“

Jenny Weber mit Jane. Foto: Tierheim Dornbusch

Anna-Lena Pieper, Leiterin im Tierheim Dornbusch, freut sich, dass junge Menschen Interesse an der Arbeit im Tierheim haben.

„Wir finden es wichtig, Plätze für den Bundesfreiwilligendienst zur Verfügung zu stellen, sind aber auch froh und glücklich über diese Unterstützung. Eins ist allerdings Grundvoraussetzung: Die Liebe zu den Tieren!“

Ab August zwei Stellen frei

Der Bundesfreiwilligendienst im Tierheim richtet sich an junge Menschen, die vielleicht nach der Schule noch nicht so recht wissen, ob sie lieber eine Ausbildung oder vielleicht doch ein Studium beginnen möchten. Der Dienst ist eine gute Möglichkeit, sich zunächst einmal auszuprobieren und Neues kennen zu lernen.

Ab August sind wieder zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst im Tierheim Dornbusch frei. Wer Interesse an dieser vielfältigen und schönen Aufgabe hat, sollte sich schnell im Tierheim melden.

Tierheim Dornbusch

Dornbusch 1

58579 Schalksmühle

02355 6316

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