THW Leiter Klaus Cordt (4. v.l.) begrüßte auch in diesem Jahr wieder viele Politiker aus Stadt, Land und Bund auf dem für diesen einen Tag offenen Gelände des THW Lüdenscheid. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Pünktlich am 2. Wochenende im Mai, lud das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Lüdenscheid zum “Tag der Offenen Tür” in sein “Headquarter” an der Wefelshohler Straße ein. Bei strahlendem Sonnenschein hatten die THWler auch in diesem Jahr ihre beeindruckende LKW-Flotte zur Besichtigung freigegeben.

Gemütlich in der Sonne

Sogar eine THW-Torte stand auf dem Kuchen-Büffet. Sie war schnell verputzt.

Bierwagen, leckere selbstgemachte Torten und der Grill mit Currywurst und Pommes luden zudem die vielen Gäste dazu ein, es sich in der Sonne gemütlich zu machen.

Die Kinder hatten die Möglichkeit, nicht nur die riesigen Trucks zu erkunden, sondern auch die von THW´ler Lorenz Köcks extra für diesen Tag sprichwörtliche “Armada” von Hüpfburgen zu nutzen. Dazu gabs eine Rollenrutsche und ein riesiges Dartspiel, das man nicht mit Pfeilen, sondern mit dicken roten und schwarzen Bällen bespielen musste.

Einsätze haben sich vervielfacht

Gordan Dudas warf den Ball. Einen roten natürlich.

Wie immer eröffnete THW-Leiter Klaus Cordt mit einer seiner launigen Rede den Tag, ließ das Jahr Revue passieren, erzählte viel positives, sparte jedoch auch nicht mit Kritik an Bund und Land. Schwierig ist immer noch die Finanzsituation der Bundesbehörde, die fast ausschließlich von Ehrenamtlern gestemmt wird.

Schließlich haben sich die Einsätze in denen das THW “raus muss” durch die vielen Unwetter und die Maßnahmen zur Bekämpfung von Terroranschlägen vervielfacht. Die anwesenden Politiker freuten sich mit Klaus Cordt über die beeindruckenden und gelungenen Einsätze, nahmen jedoch auch die berechtigte Kritik mit großer Ernsthaftigkeit zur Kenntnis.

Große Bedeutung

Nach der Rede wurde neben einer umfassenden Besichtigung des Geländes und einer Vorführung mit der neuen Baumsäge daher auch noch viel diskutiert und lange beisammengesessen. Man versteht sich gut und ist sich durch alle Fraktionen hindurch einig, dass das THW in seiner Bedeutung nicht hoch genug angesetzt werden kann. Und will natürlich helfen und unterstützen, wo man nur kann.

Das Engagement der jungen Leute

Flörian Dörk und Maximilian Lowisch. Bei ihnen gab´s Currywurst und Pommes vom Fließband.

Klaus Cordt und seine Mannen haben es bei diesem “Tag der Offenen Tür 2018” einmal mehr verstanden, viele Menschen auf ihr Gelände zu locken und für die Arbeit des THW zu interessieren.

Auffällig auch das Engagement der jungen THW´ler, die den Tag ehrenamtlich und ohne zu murren einfach mal so “wuppen”. Das Lüdenscheider THW besticht durch eine “Truppe” vor Ort, die nicht nur freundlich und zuvorkommend dem Bürger gegenüber ist, sondern sichtbar zusammenhält und wie “ein Mann bzw. eine Frau” agiert. Und einen echt guten Job dabei macht.

Leben retten

Wie immer hochinteressant: Die beeindruckenden Trucks des THW.

Wer Katastrophenhelfer werden möchte und sich für das THW interessiert, kann gerne einmal ganz unverbindlich vorbeischauen und hautnah erleben, wie das ist, jemand zu sein, der regelmäßig Leben rettet und auch in den größten Katastrophen schnell und zuverlässig vor Ort ist.

Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind dabei gleichermaßen erwünscht und sehr willkommen!

Mehr Informationen auf Facebook oder im Web unter:
https://www.thw-luedenscheid.de/

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