Sie heizten ihrem Publikum ordentlich ein: "The Peteles" hatten das "beateln" echt drauf. Fotos: Tobias Wieneke und Iris Kannenberg

Lüdenscheider. Ganz im Zeichen von “Beatlemania” stand der Dahlmann-Abend mit der Beatles-Tributeband “The Peteles” (auszusprechen wie „Beatles“, nur mit „P“ vorne) aus Hartenfels.

Beatles-Songs but more

Da ging die Post ab auf der Dahlmann-Bühne!

“Beatles! Party! Rock’n’Roll!” So lautet das erklärte Motto der Band, die mit einem stimmigen Konzept auf die Bühne geht. „Pete Lennon“, „Pete McCartney“, „Pete Harrison“ und „Pete Starr” boten nämlich an diesem Abend nicht nur gut gespielte Beatles-Songs, sondern “mogelten” zudem eine sehr coole Auswahl anderer bedeutender Bands der Rockgeschichte mit in ihr Programm hinein.

Bands nämlich, die durch die Beatles beeinflusst wurden. So hörte man relativ unerwartet Jimi Hendrix, Deep Purple, Pink Floyd, Queen, Led Zeppelin, Police, U2, Metallica, Michael Jackson und Prince zwischen „She Loves You“, „A Hard Days Night“, „Come Together“, „Hey Jude“ oder „Let It Be“. Spannend und abwechslungsreich gespielt, durfte das Publikum hier sogar noch so einiges lernen. Denn wer hätte schon gewusst, dass Pink Floyd oder Metallica Beatles-Songs gesungen haben?

Witzig und rasant

Wer da nicht mitklatschte, war es selber schuld

Wer hier langweiligen Cover erwartete, wurde jedenfalls angenehm enttäuscht. Witzig und rasant kamen sie daher, die vier Jungs, die im wahren Leben Armin Seibert, Marco Orthen, Tino Moskopp und Peter Seel heißen. Peter Seel gab als Bandleader und Manager der Band zwar unbestreitbaren den Ton an. Alle zusammen bildeten jedoch gemeinsam eine sehr harmonische, geschlossene Einheit, die sich besonders schön und ausdrucksstark in dem dreistimmigen Chorgesang wiederspiegelte. Ein Gesang, der die Beatles 1:1 auferstehen ließ.

Das Publikum sang die meisten Lieder lautstark mit, feierte, was das Zeug hielt und war bei manchen bekannten Songs kaum zu bremsen. Die vier da auf der Bühne hatten sich die Begeisterung verdient, das, was sie da zu Gehör brachten, machte sichtlich und hörbar Spaß und war musikalisch zudem voll auf dem Punkt.

Vorband ein echter Knaller

“Breddermann”. Immer wieder ein Garant für gute Musik, viel Stimmung und jede Menge Spaß.

Zur Freude der vielen Besucher, war auch die Vorband ein echter Knaller. Christian Breddermann und sein Kumpel Erkan (der mit dem unaussprechlichen Nachnamen) heizten dem Publikum in Form von “Breddermann” erst einmal so richtig ein.

Die beiden haben sich musikalisch ordentlich weiterentwickelt im letzten Jahr. Ihre Version von “Cocaine” beispielsweise, könnte Eric Clapton vielleicht so manches Mal kaum besser auf die Bühne bringen. Die beiden Jungs haben eine Kraft und Dynamik, die auch den müdesten “Schluffi” vom Stuhl auf die Beine holt. Und sind dabei auch noch gute Musiker. Das begeisterte Publikum ließ sie kaum noch runter von der Bühne und forderte lautstark diverse Zugaben.

Sie brachten den Saal zum Kochen

Wenn sie nicht alles geben, wer dann …?

Beide Bands brachten an diesem Abend zusammen den ehrwürdigen Dahlmann-Sahl ordentlich zum Kochen. Die weihnachtliche Stimmung tat zudem ihr übriges, um das ganze rund zu machen. Eine gelungene, abwechslungsreiche Veranstaltung, die einfach nur Spaß machte.

Wer von Breddermann so gar nicht genug bekommen konnte: Sie kommen bereits am 20. Januar wieder ins Dahlmann. Dann als Teil der Heimathelden 3.0 und dann mit noch drei anderen richtig guten Lüdenscheider Bands (Jinruh, Sonnabend und Ampersand), die man keinesfalls verpassen sollte.

Posted by Iris Kannenberg on Samstag, 23. Dezember 2017

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