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Bürgermeister Michael Brosch, Ramona Ullich, bei der Stadt Halver zuständig für die Koordination des Glasfaserausbaus, sowie Vertreter der Telekom gaben den Startschuss für die Ausbauarbeiten. Foto: Wolfgang Teipel

Halver. Die Telekom hat ihre Planungen für den Glasfaser-Ausbau in Halver abgeschlossen. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze und sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein. „Das ist ein Quantensprung in der Internetversorgung“, sagt Bürgermeister Michael Brosch. „Schnelles Internet gehört zum Leben unserer Bürgerinnen und Bürger dazu – privat und geschäftlich.“

„Wir werden in Kürze mit dem Ausbau starten“, kündigte Ralf Engst, Regionalmanager der Deutschen Telekom, bei einem Ortstermin in Oberbrügge an. Der Treffpunkt am Nocken war mit Bedacht gewählt. In Ehringhausen soll der Baustart erfolgen. Anschließend werden die Ortsteile nördlich und südlich neu verkabelt. Der Aufwand ist nicht unbeträchtlich. So sind rund 40 Kilometer Tiefbau und die Installation von 40 Verteilern notwendig.

Bis Ende 2022 maximales Tempo

Rund 1350 Haushalte erhalten so die Chance, bis Ende 2022 über das maximale Tempo beim Herunterladen von einem Gigabit pro Sekunde zu verfügen. „Die Akquise läuft gut“, berichtete Ralf Engstfeld. Der Rücklauf betrage bisher 78 Prozent. Er hofft, dass sich weitere Oberbrügger schnell entscheiden. Mit einer Zusage bis zum 4. September können sie sich den Glasfaser-Hausanschluss im Wert von rund 800 Euro kostenlos sichern. Das ist möglich, weil Bund und Land den Ausbau hier mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro fördern.

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Kabel werden bis in die Gebäude gezogen

Für den Ausbau des leistungsstarken Glasfasernetzes wurde im Rahmen des Ausbaukonzeptes ein „Fiber to the Home“ (FTTH)-Ausbau vereinbart. Das bedeutet: Das Glasfaserkabel endet nicht im Multifunktionsgehäuse am Straßenrand, sondern die Glasfaserkabel werden bis in die Gebäude gezogen.

Die aktive Mitwirkung der Immobilieneigentümer ist eine wichtige Grundvoraussetzung: Denn um in den Genuss dieser hohen Internet-Geschwindigkeiten zu kommen, sind auch Umbauarbeiten am und in jedem Gebäude bis hinter die Wohnungstür nötig. Diesen Arbeiten müssen die Eigentümer ausdrücklich zustimmen.

Frist endet am 4. September

Daher haben alle betroffenen Hauseigentümer im Ausbaugebiet im Mai 2020 ein Informationsschreiben der Stadt Halver erhalten. Darin steht alles Wichtige dazu, was zu tun ist, um die Immobilie ans Glasfasernetz anzuschließen. Die Schreiben wurden bereits verschickt. Eine Antwort muss bis zum 4. September erfolgen, weil der Anschluss nicht kostenfrei erfolgt, wenn dieser nicht rechtzeitig in Auftrag gegeben wird. Nach Ablauf dieser Frist werden für den Hausanschluss einmalig 799,50 Euro fällig.

Weitere Informationen erhalten Interessenten im Bosi Com Telekom-Partnershop in Halver, Frankfurter Straße 38, im Lüdenscheider Telekomshop an der Wilhelmstraße sowie bei der Schöneborn telecom GmbH & Co KG an der Altenaer Straße 70.

Weitere Infos unter www.telekom.de/schneller

 

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