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Der Meinerzhagener Weltladen sucht Verstärkung.

Meinerzhagen.Philippinen, Ghana, Peru – die Welt auf 77 Quadratmetern. Eine Entdeckungsreise durch Kunsthandwerk, Kleidung und Kulinarik der Erde bietet der Weltladen in Meinerzhagen. Wer ein Herz für fairen Handel hat und wem daran liegt, Lebensbedingungen für Menschen zu verbessern, ist in der Derschlager Straße richtig.

Das Konzept kommt an, sind sich Rotraud Berges, Anke Posselt und Regina Löper-Kappes vom Leitungsteam des Weltladens einig. Das Angebot sei auch während der Corona-Krise gut angenommen worden. „Die Leute kaufen bewusster ein“, hat Rotraud Berges beobachtet. Probleme mache eher die Betreuung. „Es ist wichtig, dass jüngere Leute den Dienst im Laden übernehmen“, sagt Regina Löper-Kappes. Viele der Ehrenamtlichen  gehörten allein aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe.

Kreis der Ehrenamtler geschrumpft

Während sich vor dem Lockdown noch 20 Ehrenamtliche den Dienst im Laden geteilt haben oder als „Springer“ Lücken gefüllt haben, ist der Kreis der Aktiven auf etwa die Hälfte geschrumpft. Der Grund: Manche möchten kein Risiko eingehen und haben ihre Dienstzeiten wegen der Pandemie verringert oder vorübergehend eingestellt.

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Angebot ein Alleinstellungsmerkmal

Der Weltladen hat mit seinem Angebot in Meinerzhagen  ein Alleinstellungsmerkmal. „Auch deswegen ist es für die Zukunft wichtig, jüngere Leute zu bekommen, die die Arbeit weiterführen“, hofft Regina Löper-Kappes auf neue Mitarbeiter*innen. Und die haben viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Sie könnten auch neue Impulse bei der Sortimentsauswahl geben und mit dafür sorgen, dass der Laden attraktiv bleibe.

Rotraud Berges: „Alle können sich gleichberechtigt einbringen. Wir entscheiden gemeinschaftlich“, weist sie auf den Teamgeist hin, der unter dem Ehrenamtlichen herrscht. Schwerpunkt könne jeder nach seiner Interessenlage setzen. Neben dem Ladendienst können sich Mitarbeiter*innen bei der Sortimentsauswahl, dem Einkauf,  beim Marketing oder im Deko-Team einbringen – je nach Interessenlage.

Dienstzeiten werden flexibel gestaltet

Auch was die Dienstzeiten im Laden angeht, wird Flexibilität großgeschrieben. Der Dienstplan richtet sich nach den Möglichkeiten und Wünschen der Ehrenamtlichen. Die meisten machen eineinhalb oder drei Stunden Dienst pro Woche. „Der Zeitaufwand und Belastung sind also überschaubar“, weiß Rotraud Berges. „Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte. Vor allem natürlich über jüngere Leute.“, hofft Regina Löper-Kappes auf neue Kräfte.

Interessierte können sich gerne im Weltladen selbst informieren oder sich per Mail wenden an: info@weltladen-meinerzhagen.de.

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